Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nano meets Umwelttechnik II

10.07.2006
Kleine Teilchen mit großen Möglichkeiten

Klein, kleiner, nano. Nanotechnologie gilt zunehmend als Zukunftstechnologie mit immensem Potenzial. Diese an kleine und mittlere Unternehmen heranzuführen ist ein Ziel der Tagung "Nano meets Umwelttechnik II" die mit Unterstützung des Fraunhofer IAO am 19. Juli 2006 in Konstanz stattfindet.

Statt "immer höher, immer weiter" lautet das Motto der Nanotechnologie "immer kleiner, immer schneller". Die Nanotechnologie (griech. nánnos = Zwerg) erschließt die Welt der allerkleinsten Dinge und kann definiert werden als die Veränderung von Materialien, sei es Atom für Atom oder Molekül für Molekül. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. Zum Vergleich: Der Durchmesser eines menschlichen Haares ist fünfzigtausend Mal größer.

Die enormen Potenziale dieser Zukunftstechnologie betreffen die verschiedensten Bereiche: Von der Energietechnik über die Informationstechnik bis hin zum Gesundheitsbereich. Auch die Umwelttechnik profitiert von den neuen Möglichkeiten - wie, das zeigt die Tagung "Nano meets Umwelttechnik II", die mit Unterstützung des Fraunhofer IAO am 19. Juli 2006 in Konstanz stattfindet. Die Tagung stellt umweltfreundliche und wirtschaftliche Anwendungen der Nanotechnologie insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor.

Das Ziel der Veranstaltung ist es, KMU an die Möglichkeiten der Nanotechnologie heranführen, wie auch Wege der Implementierung aufzeigen. Sie plädiert für einen verstärkten Einsatz der Nanotechnologie in der Umwelttechnik sowie im produktionsintegrierten Umweltschutz und strebt den Aufbau eines Informations- und Kommunikationsnetzwerkes im Bereich Nanotechnologie an.

Anhand von Beispielen aus den Bereichen Reinigungstechnik, Oberflächenbehandlung von Metallen, Energietechnik und neue Werkstoffe wird aufgezeigt, dass erhebliche Einsatzpotenziale von nanotechnologischen Produkten und Verfahren auch für den Mittelstand bestehen.

Die Tagung richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen sowie an Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbände.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen erhalten Sie über untenstehenden Link.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Daniel Heubach
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-23 54, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-
E-Mail: daniel.heubach@iao.fraunhofer.de

Tanja Vartanian M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de/d/veranstaltungen/Nano.pdf

Weitere Berichte zu: Energietechnik Nanotechnologie Umwelttechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise