Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„f-cell“: Brennstoffzellen-Kongress lockt internationale Experten

05.07.2006
Am 25. und 26. September zieht der größte Brennstoffzellen-Kongress in Deutschland – „f-cell“ – wieder etwa 600 Gäste aus dem In- und Ausland nach Stuttgart. Über 50 Fachvorträge (im Internet unter: www.f-cell.de), eine begleitende Messe und die Vorstellung von Neuentwicklungen dokumentieren den Stand der Technik in der High-Tech-Branche und ermöglichen internationale Vergleiche. Abends werden die „f-cell“-Awards verliehen (Bewerbungsschluss: 4. August 2006).

Brennstoffzellen gelten als Hoffnungsträger für die Energieversorgung von morgen. Gleichzeitig steckt noch viel Entwicklungsarbeit darin, die zu sogenannten Stacks gestapelten Zellen konkurrenzfähig zu machen. Dabei ist eine vernetzte Zusammenarbeit in der High-Tech-Branche unerlässlich: Auch dieses Jahr treffen sich die wichtigsten Akteure wieder während des deutschlandweit größten Brennstoffzellen-Kongresses „f-cell“ in Stuttgart. Die zweitägige Veranstaltung am 25. und 26. September mit über 50 Vorträgen gibt einen Überblick über den Stand der Technik in den drei Anwendungsfeldern der Brennstoffzelle: stationär beispielsweise in der Hausenergie-Versorgung, mobil in Bussen, Autos oder Zweirädern und portabel zum Beispiel in Handys oder Laptops. Das komplette Symposiumsprogramm finden Interessenten im Internet unter www.f-cell.de oder erhalten es bei der Peter Sauber Agentur unter: 07156-43624-50.

Veranstalter sind die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gemeinsam mit der Gerlinger Peter Sauber Agentur, die das Symposium in Kooperation mit dem Energieunternehmen EnBW Energie Baden Württemberg AG sowie dem Umweltministerium Baden-Württemberg durchführt.

„Wir möchten dieses Jahr eine Standortbestimmung für Deutschland und Europa vornehmen und einen Vergleich ziehen zu den führenden Brennstoffzellen-Ländern USA und Japan“, sagt WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg. So wird Jamie Levin von der AC Transit Agency in Oakland über Erfahrungen mit Brennstoffzellen im öffentlichen Nahverkehr in Kalifornien berichten. Takehiko Kato von der Interlink Corporation in Tokio wirft ein Schlaglicht auf die Brennstoffzellen-Entwicklung in Japan. Die erstmalige Vorstellung einiger Neuentwicklungen, soll darüber hinaus zeigen, dass und wie es in der Branche voran geht. Dr. Christopher Hebling vom Fraunhofer-Institut für Solare Energie-Systeme aus Freiburg referiert über den Einsatz von „Fuel Cells“ in der Servicerobotik.

... mehr zu:
»Brennstoffzelle »EnBW

Der Praxisbezug des Kongresses ist den Veranstaltern dabei besonders wichtig. Durch die begleitende Messe, die in den letzten Jahren stetig wuchs, unterstreicht die Peter Sauber Agentur diesen Ansatz: „Mit etwa 40 Ausstellern – wissenschaftlichen Instituten, Herstellern, Komponentenlieferanten und Dienstleistern – etablierte sich die Schau als wichtige Informationsbörse. Auch dieses Jahr ist die Nachfrage nach Standflächen wieder groß.“ Insgesamt etwa 600 Gäste aus dem In- und Ausland, ungefähr zwei Drittel davon aus Unternehmen, erwartet die Kongress-Agentur auch zur diesjährigen „f-cell“ in Stuttgart.

In Deutschland sind neue Brennstoffzellen für die dezentrale Energieversorgung seit etwa fünf Jahren im Piloteinsatz. Die EnBW war von Anfang an dabei. „Heute wissen wir, dass die Systeme funktionieren, aber auch noch Entwicklungspotenzial bei Kosten und Zuverlässigkeit besitzen“, sagt Dr. Wolfram Münch, Bereichsleiter Forschung und Entwicklung bei der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. „Bei uns standen die Kunden Schlange, die eine BZ-Heizanlage im eigenen Haus testen möchten. Der Einsatz von Brennstoffzellen-Technik wird sich daher in den nächsten Jahren sicherlich stark ausweiten. Komponentenhersteller, Handwerker oder Dienstleister, die sich noch nicht mit dieser Zukunftstechnologie befasst haben, erhalten auf der 'f-cell' Gelegenheit, aus der Praxis zu lernen“, so Münch weiter.

Abendliches Highlight ist die feierliche Verleihung der „f-cell“-Awards. Die vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ausgelobten und mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preise in Gold, Silber und Bronze gehen an Projektteams, die Innovatives und Herausragendes für die Weiterentwicklung der Brennstoffzellen-Technik leisteten. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 4. August 2006 (www.f-cell/award/.de).

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Peter Sauber Agentur
Kirsten Laasner
Fritz-von-Graevenitz-Straße 6
70839 Gerlingen
Tel.: 07156-43624-51
E-Mail: laasner@messe-sauber.de
oder im Internet unter: www.f-cell.de

Kirsten Laasner | Peter Sauber Agentur
Weitere Informationen:
http://www.f-cell.de
http://www.f-cell/award/.de

Weitere Berichte zu: Brennstoffzelle EnBW

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017
17.10.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017
17.10.2017 | Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz