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Erdbeben und Gesellschaft / Inkaba yeAfrica

31.05.2006


Erdbebenforschung und Gesellschaft OECD Forum


Inkaba ye Africa: die Entwicklungsgeschichte der Erde in Südafrika
Zwei wissenschaftliche Tagungen am GFZ Potsdam

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Inkaba ye Africa: die Entwicklungsgeschichte der Erde in Südafrika

Über 60 Wissenschaftler aus Südafrika und Deutschland treffen sich am Donnerstag, 01. 06. 2006 am GeoForschungsZentrum (GFZ) zu einem dreitägigen Symposium, dem "4. Inkaba ye Africa Scientific Workshop". Eröffnet wird das Treffen durch Prof. Rolf Emmermann, Vorstandsvorsitzender des GFZ Potsdam.

Ziel ist der wissenschaftliche Austausch im Rahmen des Inkaba ye Africa-Programms, einer langfristig angelegten Initiative für die Erforschung kontinentaler und ozeanischer Strukturen im südlichen Afrika. Inkaba ist ein Wort in Xhosa, das einen Zustand vollständiger Verbundenheit beschreibt. Wörtlich bedeutet es "Nabel", den zentralen Punkt, von dem aus alle Energie, Material und Wissen ausströmen und in dem sie wieder zusammengeführt werden. Die Verbindung mit ye Africa fügt den regionalen Aspekt hinzu.
Deutsche und südafrikanische Geowissenschaftler haben dieses Forschungsprogramm initiiert, um einen kegelförmigen Ausschnitt vom Erdkern bis in den Weltraum zu untersuchen, der an der Oberfläche Südafrika und die südlichen Ozeane einschließt. Ziel ist es, die Entwicklungsgeschichte verschiedener Komponenten des Systems Erde über die letzten 200 Millionen Jahre hinweg nachzuvollziehen, um damit verschiedene Prozesse und deren Wechselwirkung auf unterschiedlichen Skalen zu verstehen und gleichzeitig Rückschlüsse auf Klima, Biodiversität, Naturgefahren und Rohstoffe von Afrika zu ziehen.

Weitere Information zu Inkaba:
http://www.gfz-potsdam.de/pb4/pg3/projects/INKABAyeAFRICA/index_en.html

Erdbebenforschung und Gesellschaft

Am Donnerstag, , 01. 06. 2006 beginnt ein zweitägiger Workshop des OECD Global Science Forum mit dem Titel: "Earthquake Science and its Contribution to Society" (Der Beitrag der Erdbebenforschung zur Gesellschaf) im Tagungshotel Schwielowsee. Zu der vom GFZ Potsdam ausgerichteten Tagung werden über 40 Teilnehmer aus 17 Ländern erwartet, darunter der stellvertretende Minister für Wissenschaft, Forschung und Technologie Indonesiens, Dr. Bambang Setiadi, und weitere hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft. Das jüngste Katastrophenbeben von Java, aber auch das Tsunami-Erdbeben vom 2. Weihnachtstag 2004 zeigen deutlich, welche Auswirkungen Erdbeben auf Gesellschaft und Wirtschaft haben. Themen sind die Erdbebenvorsorge, der derzeitige Stand der Wissenschaft, Erdbebenerfassung und - information sowie die Umsetzung in proaktives Handeln.

Franz Ossing | idw
Weitere Informationen:
http://www.gfz-potsdam.de/

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