Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ältestes deutsches Polarforschungsschiff "Grönland" startet Informationstour unter "Kein CO2"-Flagge

26.05.2006


Bundesumweltministerium hisst Segel für Klimaschutz

Unter dem Motto "Klimaschutz - Selbst aktiv werden!" setzt das erste deutsche Polarforschungsschiff "Grönland" am 25. Mai in Bremerhaven Segel, um Kurs in Richtung Klimaschutz zu nehmen. Mit an Bord: die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "Klima sucht Schutz" und umfangreiche Energiespar-Tipps zum Nachmachen. Zum Start der Tour hisste heute Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, in Anwesenheit von Partnern der Klimaschutzkampagne das neue Segel der "Grönland" mit dem Kampagnen-Logo "Kein CO2". Gemeinsam mit Prof. Dr. Lars Scholl, Direktor des Deutschen Schiffahrtsmuseums, informierte Müller über die Kooperation: "Jeder kann in seinem Alltag mit Energie effizienter umgehen und damit einen Beitrag für den Schutz unseres Klimas leisten", betonte Müller.

Während der Grönland-Tour im August informieren Klimaschutz-Experten von co2online, dem Träger der vom Bundesumweltministerium geförderten Klimaschutzkampagne, über Möglichkeiten zu effizienter Energienutzung und somit zur CO2-Emissionsminderung. Dabei werden die Ostseehäfen Rostock, Stralsund, Lauterbach, Sassnitz, Wismar, Lübeck und Kiel angelaufen. Besucher erhalten praktische und realisierbare Hinweise, wie sie selbst an ihrem Lebensort durch effizienteren Umgang mit Energie Geld sparen und für den Klimaschutz aktiv werden können. Die Partner Grundfos GmbH und Scandlines Deutschland GmbH sowie Umweltministerien und -ämter beteiligter Länder und Kommunen unterstützen die Grönland-Tour.

Die Beratungsgesellschaft co2online gemeinnützige GmbH setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven Online-Ratgebern, Heizspiegeln, einem Klimaquiz sowie Portalpartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik motiviert sie private Haushalte, Handel und Gewerbe, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen - und dabei Geld zu sparen! co2online ist Projektträger der Kampagne "Klima sucht Schutz" (www.klima-sucht-schutz.de), gefördert vom Bundesumweltministerium.

Deutsches Schiffahrtsmuseum (DSM) und Polarforschungsschiff Grönland Als Nachfolgeinstitut des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Museums für Meereskunde in Berlin wurde das DSM 1971 in Bremerhaven gegründet. Es hat die Aufgabe, die deutsche Schiffahrtsgeschichte in ihren Zusammenhängen in historischen Beständen zu sammeln, anschaulich zu machen, dokumentarisch zu erfassen und zu erforschen. Seit 1973 befindet sich das erste deutsche Polarforschungsschiff Grönland im Besitz des DSM und wurde schrittweise auf den Stand des Expeditionsjahres 1868 zurückgebaut.

Steffi Saueracker | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.klima-sucht-schutz.de
http://www.klima-sucht-schutz.de/downloads.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise