Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fit bleiben dank Informatik – Ausstellung auf der MS Wissenschaft

19.05.2006


Computer unterstützen Sportlerinnen und Sportler beim effektiven Training und helfen ihnen ihre Leistung zu analysieren. Vom 18. Mai bis 19. September 2006 dreht sich auf dem Binnenschiff MS Wissenschaft zum »Jahr der Informatik« und zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 alles um Sport und Informatik.



Vom 18. bis 23. Mai ankert das Schiff in Magdeburg und vom 25.bis 29. Mai in Berlin, bevor es vier Monate lang über Mittellandkanal, Rhein, Mosel und Main weiter schippert und in Hannover, Düsseldorf, Köln, Saarbrücken und weiteren Städten anlegt. Die Reise endet am 19. September in Regensburg. Unter dem Motto »Jeden Tag ein bisschen besser werden... « können die Besucher Exponate aus Forschungseinrichtungen zu den Themen Körper, Fähigkeiten, Material und Kopf bestaunen und selbst ausprobieren. Mit an Bord Exponate aus zwei Fraunhofer-Instituten.



Musik passt sich dem Laufrhythmus an

Joggen mit Musik macht Spaß. Musik fördert einen gleichmäßigen und entspannten Bewegungsablauf. Die Atmung wird intensiver und die Muskeln werden besser mit Sauerstoff versorgt. Ideal ist es, wenn der Rhythmus der Musik, Schrittfrequenz und Pulsschlag aufeinander abgestimmt sind. Der »StepMan« vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD kann das. Das System misst über Sensoren Puls, Sauerstoffgehalt im Blut und Schrittfolge des Joggers auf dem Laufband. Auf der Grundlage dieser Daten wird die Geschwindigkeit des Musikstücks angepasst. Der Sportler hört auf dem Handy oder MP3-Player seinen Lieblingssong, der je nach Pulsfrequenz schneller oder langsamer wird. Die Tonhöhe des Songs bleibt dank eines hinterlegten Algorithmus unverändert und verzerrt nicht. »StepMan« ist ein persönlicher Trainer, der den Läufer anspornt oder vor Überanstrengung warnt.

Speer mit Bordelektronik

Wie lässt sich die Wurftechnik verbessern? Diese Frage können Besucher beantworten, wenn sie mit dem High-Tech-Speer trainieren. Alle Schwächen werden gnadenlos aufgezeigt. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg haben dazu mit Sportlern vom Olympiastützpunkt Magdeburg/Halle ein elektronisches Mess-System entwickelt. Sensoren messen Beschleunigung und Geschwindigkeit. Das System ist sehr klein und beeinträchtigt so das Wurfverhalten des Sportgeräts nicht. Ein Magnetadapter leitet die Daten kabellos an einen Laptop weiter. Trainer und Sportler können den Wurf und die Leistungsentwicklung eines Athleten über einen längeren Zeitraum analysieren und gezielt die Wurftechnik verbessern.

Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Das Projekt MS Wissenschaft wird finanziell unterstützt vom Bundeministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Telekom Stiftung. Das Schiff ist in Auftrag von Wissenschaft im Dialog unterwegs, einer Initiative, die Wissenschaft und Forschung einem breiten Publikum auf verständliche Weise zugänglich macht.

Bernad Lukacin | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de/presse

Weitere Berichte zu: Graphische Datenverarbeitung Wurftechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht International führende Informatiker in Paderborn
21.08.2017 | Universität Paderborn

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik