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"Die Welt im Gehirn" - am 19. Februar ist Tag der Gesundheitsforschung

16.02.2006


Die Hertie-Stiftung ist der größte private Förderer der Hirnforschung in Deutschland

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Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen ist eine der führenden Forschungseinrichtungen im Kampf gegen Alzheimer und Parkinson


Es ist einer der letzten großen Rätsel der Menschheit: das Gehirn. Noch immer bleiben viele Fragen offen: Wie stellen wir uns Erinnerung vor? Wie können Störungen behandelt werden, wenn sie nicht in einer bestimmten Region geortet sind? Welche Krankheiten kann man wie heilen? Die Hertie-Stiftung trägt als größter privater Förderer der Hirnforschung dazu bei, Erkrankungen des Gehirns effektiv zu begegnen: Seit dem Jahr 2000 werden für den Förderbereich Neurowissenschaften durchschnittlich 9 Millionen Euro pro Jahr aufgewandt.


Die Hertie-Stiftung konzentriert sich in ihrer Forschungsförderung auf neurologische Erkrankungen wie Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson und multiple Sklerose. Mit Fördermitteln in Höhe von mehr als 21,9 Mio. Euro hat die Stiftung im Dezember 2000 das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) in Tübingen gegründet. Mit dem HIH enstand das bundesweit größte und modernste Zentrum für Neurologie. Vier Abteilungen arbeiten gemeinsam an der Erforschung von Hirnerkrankungen: Allgemeine Neurologie, Kognitive Neurologie, Neurologie mit Schwerpunkt Neurodegeneration und Zellbiologie Neurologische Erkrankungen. Mit Erfolg: Nach Auswertung seiner Publikationsleistung im Jahr 2003 ist das Institut im Bereich der klinischen Hirnforschung im Vergleich zu anderen neurologischen Forschungseinrichtungen in Deutschland führend. Aber auch für Patienten sind spürbare Ergebnisse greifbar: Der Neurologin Dr. Daniela Berg vom HIH ist es beispielsweise gelungen, bei Parkinson-Patienten per Ultraschall typische Veränderungen in der "Substantia nigra" genannten Region des Hirnstamms nachzuweisen. Weitere Studien sollen zeigen, ob es aufgrund dieser Entdeckung möglich ist in einem früheren Stadium als bisher anhand des Ultraschallbefundes die Diagnose Parkinson zu stellen.

Die Hertie-Stiftung fördert in der neurowissenschaftlichen Forschung weitere Institute, Professoren und Forschergruppen, z. B.:

- Institut für MS-Forschung an der Universität Göttingen Arbeitsschwerpunkt: Neuroregeneration

- Stiftungslehrstuhl Klinische Neuroonkologie, Universität Heidelberg und Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg Arbeitsschwerpunkt: Erforschung und Behandlung von Hirntumoren

- Frankfurt Institute for Advanced Studies in Frankfurt am Main Arbeitsschwerpunkt: Strukturierung und Selbstorganisation komplexer Systeme,insbesondere des Gehirns

- Forschergruppe "Morbus Parkinson" an der Universität Marburg, Arbeitsschwerpunkt: funktionelle, genetische und molekulare Grundlagen der unterschiedlichen Überlebensfähigkeit dopaminerger Neurone

Die Fördermittel werden auch eingesetzt, um Reformmodelle für organisatorische Abläufe in der medizinischen Forschung und für universitäre Strukturen aufzubauen.

Wenn Sie mehr über die Projekte der Hertie-Stiftung im Förderbereich Neurowissenschaften erfahren oder Kontakt zu einem Wissenschaftler vor Ort aufnehmen möchten, helfen wir Ihnen gerne weiter. Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.ghst.de/links/neurowissenschaften

Unter www.tag-der-gesundheitsforschung.de finden Sie unter dem Veranstaltungsort Tübingen das Programm des HIH zum Tag der Gesundheitsforschung.

Susanne Lehmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.ghst.de
http://www.ghst.de/links/neurowissenschaften
http://www.tag-der-gesundheitsforschung.de

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