Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Künstliches Gewebe gibt neue Hoffnung

24.01.2006


Symposium an der Universität Erlangen-Nürnberg

... mehr zu:
»Engineering

Tissue Engineering - das Züchten von künstlichem Gewebe - ist ein noch junger Wissenschaftszweig, in den sowohl Mediziner als auch Patienten große Erwartungen setzen. Am 25. Januar 2006 präsentieren internationale Experten an der Universität Erlangen-Nürnberg die neuesten Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet. Das Symposium "Angiogenesis in Tissue Engineering", das von Prof. Dr. Raymund Horch von der Abteilung für Plastische und Handchirurgie organisiert wird, beginnt um 16.00 Uhr im Konferenzsaal der Chirurgischen Klinik, Krankenhausstraße 12, Erlangen.

Das erklärte Ziel der Forschung ist es, mit gezüchtetem Gewebe zerstörte Körperteile wiederherzustellen, deren Funktionen zu erhalten, zu ersetzen oder zu verbessern. Zell- und Molekularbiologen arbeiten dazu mit Forschern aus anderen Disziplinen der Lebenswissenschaften, aber auch Werkstoffwissenschaftlern und Ingenieuren zusammen. Noch steht die Wissenschaft vor dem Problem, die Durchblutung des neu gezüchteten Gewebes zu sichern und die Bildung neuer Blutgefäße anzuregen. Dieses Thema wird im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Austausches beim Symposium stehen. Das ausführliche Programm gibt es im Internet unter http://www.angiogenesis-2006.de


Weitere Informationen für die Medien:

Prof. Dr. Raymund Horch
Leiter der Abtlg. für Hand- u. Plastische Chirurgie
Tel.: 09131/85-33276
raymund.horch@chir.imed.uni-erlangen.de

Ute Missel | idw
Weitere Informationen:
http://www.angiogenesis-2006.de
http://www.uni-erlangen.de/

Weitere Berichte zu: Engineering

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie