Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"REACH anpacken!" - Neues Chemikalienrecht sicher anwenden

24.01.2006


Konferenz des Umweltbundesamtes unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei Umsetzung in die Praxis



"REACH in der Praxis - Information und Dialog zur Umsetzung". Unter diesem Titel lädt das Umweltbundesamt (UBA) am 2. März 2006 zu einer Konferenz in Berlin ein. Sie soll kleinen und mittleren Unternehmen helfen, das reformierte Europäische Chemikalienrecht (REACH) umzusetzen. Die Berliner Konferenz ist Auftakt der Veranstaltungsreihe "REACH anpacken!", die das UBA in diesem Jahr initiiert. Die insgesamt drei Veranstaltungen, die bis zum Herbst 2006 stattfinden, sollen dazu beitragen, Unternehmen, Behörden und andere Akteure im Bereich REACH besser zu vernetzen.

... mehr zu:
»Chemikalienrecht


Der EU-Wettbewerbsrat hat sich im Dezember 2005 auf Eckpunkte zur Neuregelung des EU-Chemikalienrechtes geeinigt: Die Registrierung, Evaluierung (Bewertung) und Autorisierung (Zulassung) von Chemikalien (REACH) könnte - geht alles nach Plan - schon 2007 Realität sein. Für viele Unternehmen rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie REACH in der Praxis umzusetzen ist. Das UBA, als eine für Chemikaliensicherheit zuständige Behörde, möchte diesen Prozess in einer Veranstaltungsreihe mit Unternehmen, die Chemikalien zur Herstellung ihrer Produkte anwenden, gemeinsam gestalten.

Die Auftaktkonferenz "REACH in der Praxis - Information und Dialog zur Umsetzung" informiert Unternehmen am 2. März 2006 über wesentliche Elemente von REACH: Wie funktionieren Registrierung, Evaluierung und Zulassung von Stoffen? Welche Stoffdaten haben Unternehmen beizubringen? Was ist zu beachten, um die Risiken eines Stoffes festzustellen? Folgeveranstaltungen werden den Dialogprozess zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft weiter vertiefen. Das UBA bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an, die Inhalte dieser Konferenzen selber mitzugestalten: Fragen, Wünsche und Anregungen der Akteure wird das UBA auswerten und als Grundlage der weiteren Veranstaltungen heranziehen.

Eine vorherige Anmeldung für die Veranstaltung in Berlin ist erforderlich unter www.reach-konferenz.de. Dort finden Interessierte weitere Informationen zu Inhalt und Ablauf der Veranstaltung. Die Tagungsgebühr beträgt 50 Euro. Weitere Informationen des UBA zur Reform des Europäischen Chemikalienrechts REACH gibt es unter www.reach-info.de.

Frank Hönerbach | idw
Weitere Informationen:
http://www.reach-info.de
http://www.umweltbundesamt.de
http://www.reach-konferenz.de

Weitere Berichte zu: Chemikalienrecht

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise