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Deutschland, Land der Erfinder und Gründer - Illusion oder Vision?

08.11.2005


9. Forum für die Gründungsforschung in Jena am 10. und 11. November / Forschungskolloquium für den wissenschaftlichen Nachwuchs am 9. November / Pressekonferenz am 9. November, 14 Uhr



Unternehmensgründungen verringern die Arbeitslosigkeit, schaffen Wertschöpfung und erhöhen das Steueraufkommen. Vor diesem Hintergrund ist die Suche nach und der Austausch über Konzepte zur Förderung und Unterstützung von Unternehmensgründungen eine Kooperationsaufgabe von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.



Die Wissenschaft stellt sich dieser Aufgabe: Das Forum Gründungsforschung (G-Forum), die zentrale Konferenz der deutschsprachigen Gründungs- und Entrepreneurshipforschung, findet in diesem Jahr zum 9. Mal statt, aber erstmalig an einer ostdeutschen Hochschule am 10. und 11. November an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Veranstalter der Konferenz ist der Förderkreis Gründungs-Forschung e. V. (FGF), der mit Unterstützung der KfW Bankengruppe nicht nur den internationalen und interdisziplinären Wissenschaftsaustausch, sondern insbesondere den Wissenstransfer und den Dialog mit der Wirtschaft und der Politik befördern will.

So wird der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen Dieter Althaus auf dem G-Forum über die zentrale Bedeutung der Gründungsforschung und Gründungsförderung für die deutsche Wirtschaft sprechen. Außerdem wird der mit 5.000 Euro dotierte und durch den Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG gesponserte FGF-Gründungsforschungspreis sowie der FGF-Diplomarbeitenpreis verliehen.

Auf dem 9. G-Forum erörtern Gründungsforscher und Praktiker aus dem Gründungsumfeld Fragen zur aktuellen Entwicklung, Gründungshemmnisse und Möglichkeiten zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Gründer. Die wissenschaftliche Diskussion und der Informationsaustausch über neue und bewährte Konzepte zwischen den Vertretern der Wissenschaft und den Experten aus der Gründungspraxis stehen im Vordergrund.

Regionale Partner und Mitveranstalter sind unter der Federführung von Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität, das Thüringer Gründer Netzwerk sowie das Max- Planck-Institut für Ökonomik. Plenumvorträge, Workshops und eine begleitende Postersession stehen unter dem Leitthema "Innovation und wirtschaftlicher Wandel als Motor für Unternehmensgründungen, Unternehmensentwicklungen und Ausgründungen". Dabei werden zentrale Aspekte - z. B. Unterstützungsnetzwerke für Existenzgründungen, empirische Ergebnisse der Gründungsforschung, Wirtschafts-Performance und Erfolgsfaktorenanalyse von Gründungsunternehmen, Analyse der öffentlichen Gründungsförderung sowie Betrachtung des Entrepreneurship-Themas - in einem internationalen Kontext erarbeitet. Die Universitätsstadt Jena als Technologie- und Innovationszentrum des Osten Deutschlands bildet hierfür den Rahmen.

Für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Bereich der Entrepreneurship-Forschung wird zusätzlich am 9. November ein Forschungskolloquium angeboten. Zielgruppe sind Habilitanden, Doktoranden und Diplomanden, die sich bei ihren Forschungsprojekten mit Gründungsideen auseinandersetzen. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeiten zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Ein detailliertes Veranstaltungsprogramm mit allen Referenten und Vortragstiteln des G-Forums ist einzusehen unter der Internetadresse: http://gforum.conventus.de.

Weitere Informationen:
Dipl.-Oec. Ulrich Knaup,
Geschäftsführer FGF
Ludwig-Erhard-Platz 1-3, 53179 Bonn
Tel.: 0228 / 9107746, Fax: 0228 / 5288138
E-Mail: knaup@fgf-ev.de

Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Jena
Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 943140, Fax: 03641 / 943142
E-Mail: Koschmieder@wiwi.uni-jena.de

Axel Burchardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de/
http://gforum.conventus.de

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