Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jean Monnet Chair für den Augsburger Zivilrechtler Thomas M. J. Möllers

31.10.2005


Konzentration der Lehre auf Fragen der europäischen Integration wird von der EU mit 36.000 Euro gefördert.



Mit Wirkung zum 1. September 2005 ist dem Augsburger Rechtswissenschaftler Professor Dr. Thomas M. J. Möllers ein Jean Monnet Chair verliehen worden. Als Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht, Europarecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung zählt Möllers zu dem kleinen Kreis derjenigen durch die "Aktion Jean Monnet" geförderten Rechtswissenschaftler, die sich dem Recht der Europäischen Union von der zivilrechtlichen Seite her nähern.



Die "Aktion Jean Monnet", die den Namen des "Vaters der europäischen Integration" trägt, wurde von der Europäischen Union im Jahr 1990 aufgelegt. Über dieses Programm werden weltweit qualitativ hervorragende Hochschulprojekte zur Verbreiterung des Wissens und des Verständnisses um die Europäische Union gefördert.

Schwerpunkt WIrtschaft

Möllers arbeitet seit vielen Jahren auf dem Gebiet des Rechts der Europäischen Union. Er ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Europäische Rechtsordnungen der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf dem deutschen und europäischen Wirtschaftsrecht. Zahlreiche einschlägige Publikationen in deutsch- und englischsprachigen Zeitschriften sowie Fachvorträge im In- und Ausland belegen seine ausgiebige Forschungstätigkeit. In seinen Vorlesungen an der Universität Augsburg sowie als Gastdozent v. a. an US-amerikanischen Law Schools vermittelt er den Studierenden das Recht der Europäischen Union anhand des europäischen Primär- und Sekundärrechts sowie der Rechtsprechung des EuGH.

Intensiver Dialog mit den Studierenden und der Öffentlichkeit

Die Inhaber von Jean Monnet Chairs sind verpflichtet, ihre Lehr- und Forschungstätigkeiten auf Fragen und Themen der europäischen Integration zu konzentrieren und damit einen Beitrag zur Förderung des Wissens und des Verständnisses um die Europäische Union zu leisten. Nach Aufnahme von zehn neuen Mitgliedstaaten zum 1. Mai 2004 steht die Europäische Union vor neuen Herausforderungen. Die Ablehnungen des Vertrags über eine Verfassung für Europa bei den Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden haben gezeigt, dass intensiv über die Zukunft von Europa nachgedacht werden muss. Hier will Möllers ansetzen und durch einen intensiven Dialog mit Studierenden und Öffentlichkeit nach Antworten auf die sich stellenden Fragen suchen.

488 Bewerbungen, 32 neue Chairs

Seit 1990 wurden weltweit über 2.500 Projekte durch die "Aktion Jean Monnet" gefördert; dabei wurden bislang 650 Jean Monet Chairs eingerichtet. Auf die Ausschreibung 2005 hin waren 488 Bewerbungen aus der ganzen Welt eingegangen, aus denen insgesamt 32 neue Jean Monnet Chairs ausgewählt wurden.

Die Europäische Kommission beteiligt sich mit maximal 75 Prozent der Gesamtkosten an der Finanzierung des Chairs. Die Förderdauer beträgt drei Jahre.

KONTAKT:
Prof. Dr. Thomas M. J. Möllers
Universität Augsburg
Juristische Fakultät
86135 Augsburg
Telefon 0821/598-4516
thomas.moellers@jura.uni-augsburg.de

Klaus P. Prem | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-augsburg.de
http://www.jura.uni-augsburg.de

Weitere Berichte zu: Rechtswissenschaft Wirtschaftsrecht

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie