Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IAO präsentiert eGOV-Rechner auf dem Hessen E-Government Forum

10.10.2005


Schlanker Staat und noch mehr Service für Wirtschaft und Bürger - unter diesem Motto veranstaltet das Land Hessen sein zweites E-Government Forum im Congress Center der Messe Frankfurt. Am 11. und 12. Oktober haben Führungskräfte und Mitarbeiter aus Verwaltung und Wirtschaft die Gelegenheit, sich mit eGovernment-Experten über die moderne Verwaltung der Zukunft auszutauschen. Die Stabsstelle E-Government im Hessischen Innenministerium als Veranstalter bietet den Teilnehmern gemeinsam mit 135 Referenten und knapp 40 Ausstellerfirmen ein Rundum-Informationsangebot. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Roland Koch, dem politischen Garanten und Ideengeber für eGovernment in Hessen.


Cui bono? Quid bonum? - Wem und was nützt E-Government? Um Entscheidungssicherheit bei der Planung, Umsetzung und Bewertung von E-Government-Vorhaben zu erzielen, stellt sich automatisch die Nutzenfrage. Klassische Verwaltungsdienstleistungen und digitale Geschäftsprozesse sind auf ihre Wirtschaftlichkeit hin zu überprüfen und Maßnahmen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit der betrachteten Verfahren sind zu definieren.

Um diesen Praxisanforderungen gerecht zu werden, hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO einen eGOV-Rechner entwickelt. Der eGOV-Rechner analysiert und kalkuliert klassische Verwaltungsdienstleistungen und Online-Dienste. Damit haben Bürgermeister, Räte, E-Government-Beauftragte, Wirtschaftsförderer, Kämmerer, Amtsleiter und andere Entscheider die Möglichkeit, (un)wirtschaftliche Angebote und Win-Win-Potenziale zu identifizieren.


In einem Vortrag auf dem Hessen E-Government Forum am Dienstag, 11. Oktober 2005, stellt das Fraunhofer IAO Einsatzerfahrungen und Ergebnisse des eGOV-Rechners in der Landeshauptstadt Stuttgart vor und leitet Konzepte für innovatives E-Government ab.

Mit Hilfe des eGOV-Rechners wurden unter anderem in der Landeshauptstadt Stuttgart klassische Verwaltungsdienstleistungen und digitale Geschäftsprozesse beschrieben und unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten für die beteiligten Behörden sowie die Kundenseite analysiert und einander gegenüber gestellt. Untersuchungsgegenstand waren beispielsweise die Prozesse Bauantrag, Bewohnerparkausweis, Führerscheinbeantragung, Melderegisterauskunft, Elektronisches Amtsblatt, Landesfamilienpass, Mitarbeiterfortbildung, Abfall-Online, Personenstandsurkunden, Wohngeldantrag und Beihilfeverfahren, Wunschkennzeichenreservierung oder Gewerberegisterauskunft. Dazu wurden folgende Aspekte betrachtet und operationalisiert:

  • Prozessanalyse und Vergleich von klassischen Verwaltungsprozessen und E-Government-Bürgerdiensten (Modul A Prozess-Designer)
  • Erweiterte Wirtschaftlichkeitsanalyse unter Berücksichtigung von Ausgaben, Einnahmen und Opportunitätskosten (Modul B Prozess-Kalkulator)
  • Ermittlung qualitativer Nutzen (Modul C Nutzenmesser

Aus den Ergebnissen dieser Arbeitsschritte hat das Fraunhofer IAO entsprechende Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.egov-zentrum.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Verwaltungsdienstleistung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017
28.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Immunologie

nachricht Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru
28.04.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie