Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuro2005: Gehirn - Geist - Psyche

22.08.2005


Neuro 2005: Gehirn - Geist - Psyche


Der Kongress soll international renommierten Wissenschaftlern, Nachwuchsforschern und vor allem interessierten Laien eine Plattform anbieten, auf der aktuelle Forschungsergebnisse und Zukunftstrends in den Neurowissenschaften präsentiert und diskutiert werden können.

30. November 2005, 9:00 bis 18:00 Uhr


Rheinterrasse
Joseph-Beuys-Ufer 33
Düsseldorf

In Kooperation mit
Kompetenznetzwerk NeuroNRW, Fritz-Thyssen-Stiftung und der Zeitschrift Gehirn & Geist

Programm

Eröffnung und Einführung

9:00 Begrüßung
Gert Kaiser, Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

9:10 Einführung
Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie

Die kranke Psyche - Gehirn, Seele und Unterbewusstsein

9:30 Wenn die Psyche erkrankt - Ursachen und Folgen
Bradley Peterson, Columbia University, New York

10:00 Hatte Freud doch Recht? Freuds Seelentheorie im Licht der modernen Hirnforschung
Oliver Turnball, University of Wales, Bangor

10:30 Kaffeepause

11:00 Pille oder Couch? Auf der Suche nach geeigneten Therapien
Wolfgang Gaebel, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

11:30 Symposium I.
Die kranke Psyche: Im Spannungsfeld zwischen Psychiatrie, Psychologie und Biologie

13:00 Mittagspause

Wider die Vernunft? Gefühle im Kopf

14: 00 Mandelkerne mit Gefühl: Funktionelle Bildgebung von Emotionen und ihren Störungen
Frank Schneider, Rheinisch-Westfälisch-Technische Hochschule, Aachen

14:30 Im Spiegel der Gefühle: Die Erkundung der Empathiefähigkeit
Christian Keyers, Reichsuniversität Groningen

15:00 Angst, Ärger, Empathie: Gefühle als Grundlage einer emotionalen Vernunft?
Verena Mayer, Ludwig-Maximillians-Universität, München

15:30 Kaffeepause

16:00 Ist Rache wirklich süß? Die Bedeutung der Gefühle für die Wirtschaftswissenschaften
Simon Gächter, University of Nottingham

16: 30 Symposium II.
Wider die Vernunft? Gefühle im Kopf

17:30 Ende der Veranstaltung

Die Tagung findet in deutscher Sprache statt.
Englischsprachige Vorträge und Diskussionsbeiträge werden simultan übersetzt.

Am 29. November findet ebenfalls in der Rheinterrasse eine Fachtagung des Kompetenznetzwerkes NeuroNRW statt. Das Programm folgt in Kürze.

Referenten und Moderator

Prof. Dr. Wolfgang Gaebel
Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

Prof. Dr. Simon Gächter
Institut für Wirtschaftswissenschaften, Abteilung für ökonomische Psychologie, University of Nottingham

Prof. Dr. Reinhold Görling
Lehrstuhl für Medien- und Kulturwissenschaft, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

Prof. Dr. Dr. h.c. Gert Kaiser
Präsident des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Dr. Christian Keysers
Zentrum für Neuro-Imaging, Reichsuniversität Groningen

Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber
Stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des Sigmund-Freud-Institutes für Psychoanalyse, Frankfurt a.M. / Professorin für Psychoanalyse an der Gesamthochschule Kassel

Prof. Dr. Verena Mayer
Seminar für Philosophie, Ludwig-Maximilians-Universität, München

Prof. Dr. Bradley Peterson
Direktor des Instituts für pädiatrische Neuropsychiatrie, Columbia University, New York

Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen

Gert Scobel
Journalist, 3sat ("delta"), ZDF

Prof. Dr. Günther Schiepek
Institut für Klinische Psychologie / Psychotherapie, Universität Bamberg / Forschungsinstitut für komplexe Systeme in den Humanwissenschaften, München / Universitätsklinikum RWTH Aachen

Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, RWTH Aachen

Prof. Dr. Oliver Turnbull
Zentrum für kognitive Neurowissenschaften, University of Wales, Bangor

Pressekontakt
Carolin Grape
40190 Düsseldorf
Telefon 0211/38790-15
Telefax 0211/370586

Anreise

Sie finden die Rheinterrasse direkt am Rhein zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und der Oberkasseler Brücke. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Rheinterrasse vom Hauptbahnhof aus mit den U-Bahn-Linien U78 und U79, Haltestelle Nordstraße. Von dort gehen Sie durch die Scheibenstraße in Richtung Rhein. Am Joseph-Beuys-Ufer gehen Sie entlang der Rheinpromenade in Richtung Theodor-Heuss-Brücke bis zur Rheinterrasse. Für die Anreise mit dem Auto folgen Sie der Beschilderung Richtung Zentrum. Parkmöglichkeiten sind an der Rheinuferpromenade, in der Altstadt sowie in der Nähe der Fischerstraße vorhanden (kostenpflichtig).

Weitere Informationen

Teilnahmegebühr
Für die Teilnahme an den Vorträgen und Symposien wird keine Gebühr erhoben.

Verpflegung
Im Rahmen der Veranstaltung ist keine allgemeine Bewirtung vorgesehen. Während des Kongresses werden Speisen und Getränke kostenpflichtig angeboten.

Kongressanmeldung
Wir bitten um eine frühzeitige Anmeldung, spätestens jedoch bis zum 21. November 2005.

Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen
40190 Düsseldorf
Telefon: 0211/38790-21 (Tagungssekretariat)
Telefax: 0211/370586
Email: neuro2005@wznrw.de

Projektleitung Dr. Julia Wolf
Organisation Mandy Funke

Carolin Grape | Wissenschaftszentrum Nordrhein-W
Weitere Informationen:
http://www.wznrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie