Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EUROFORUM-Konferenz: „Energiekartellrecht aktuell“, Düsseldorf

11.08.2005


Kartellamt und Bundesnetzagentur wachen über den Wettbewerb im Energiemarkt


Mit der Verabschiedung des neuen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist der Startschuss für eine neue Form der Wettbewerbskontrolle im Energiemarkt gefallen. Die Instrumente der Kontrolle sind die Aufsicht der Bundesnetzagentur über die Netznutzungsentgelte sowie die Pflicht der integrierten Versorger, eine strenge organisatorische Trennung ihrer Geschäftsbereiche Netz und Vertrieb einzuhalten. Das EnWG schafft zwar durch die Trennung des Monopolbereiches Netz vom Vertrieb eine wesentliche Voraussetzung für mehr Wettbewerb, beklagt wird aber weiter die oligopolistische Struktur im Stromsektor und die langfristigen Lieferverträge im Gasmarkt. „Hier muss weiterhin die Missbrauchsaufsicht des Bundeskartellamtes greifen“, stellte dazu der Präsident des Bundeskartellamtes, Dr. Ulf Böge, fest.

Die EUROFORUM-Konferenz „Energiekartellrecht aktuell“ (5. September 2005, Düsseldorf und 4. Oktober 2005, Berlin) stellt die Abgrenzung des Anwendungsbereichs des Kartellrechts vom Energiewirtschaftsgesetz vor. Fragen der Missbrauchskontrolle und -aufsicht sowie der Fusionskontrolle werden ebenso aufgegriffen wie Änderungen bei der Netzentgeltregulierung durch die Bundesnetzagentur und die weitere Prüfung von Energielieferverträgen durch das Bundeskartellamt.


Als Vertreterin des Bundeskartellamtes spricht Silke Hossenfelder über die Aufgabenbereiche ihres Amtes nach der Regulierung im Energiemarkt und geht unter anderem auf aktuelle Verfahren wegen überhöhter Strom- und Erdgaspreise ein. Kevin Canty von der Bundesnetzagentur zeigt die Änderungen bei der Netzentgeltregulierung im Vergleich zur bisherigen kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht auf und erläutert die Befugnisse der Agentur. Einen Überblick über die kartellrechtlich erfassten energiewirtschaftlichen Sachverhalte und über die Aufgabenbereiche der Bundesnetzagentur gibt Dr. Boris Scholtka (KERMEL & SCHOLTKA). Vor dem Hintergrund der Kritik des Bundeskartellamtes erläutert Dr. Markus Litpher (RWE AG) die Wirksamkeit von Energielieferverträgen. Dr. Mario Pohlmann (E.ON Energie AG) greift das Thema Fusionskontrolle auf. Die Befugnisse des Bundeskartellamtes und den Umgang mit Anfragen des Kartellamtes stellt Marc Baltus (HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK) vor.

Das vollständige Programm finden Sie unter: >www.euroforum.de/pr-energiekartellrecht

Weitere Informationen:
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com


EUROFORUM Deutschland GmbH ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen,
Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM
Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls
Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. Mit rund 200 Mitarbeitern haben im Jahr 2004 mehr als 800 Veranstaltungen in über 20 Themengebieten stattgefunden. Rund 36 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr EUROFORUM-Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2004 bei rund 50 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/presse/energiekartellrecht

Weitere Berichte zu: Bundeskartellamt Bundesnetzagentur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie