Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Arbeitsplätze schaffen mit radikalen Innovationen

25.07.2005

Unternehmen wollen Kosten sparen. Sind Entlassungen aber wirklich die einzige Chance, um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu überleben? Oder gibt es Alternativen? Es gibt sie! Sie zu finden, bedarf es Kreativität in den Köpfen der Manager und Mitarbeiter. Kreativitätstechniken helfen, unentdeckte Möglichkeiten aufzuspüren und neue Ideen zu entwickeln.

Manche große Idee versandet, weil das Tagesgeschäft kaum Zeit zur Vertiefung und Umsetzung lässt. Große Gedanken werden meistens schon zu Beginn aussortiert. "Zu teuer" oder "zu risikoreich" warnen die Hüter des Geldes. Das Resultat ist, dass viele Erfindungen - wie der Computer oder das Fax - zwar in deutschen Erfinderköpfen entstanden, das Geschäft damit aber die USA oder Japan machten. Unternehmen brauchen neue Organisationsformen, in denen es Freiräume zum Denken und Experimentieren gibt. Außerdem lohnt es sich, Kunden und ihre Bedürfnisse genau aufzuspüren und sie in die Entwicklung von neuen Lösungen aktiv einzubeziehen.

... mehr zu:
»Organisationsform

Verbesserungen, Anpassungen und Entwicklung von Varianten des gleichen Produktes sind leicht kopierbar und bringen der deutschen Wirtschaft kaum einen internationalen Wettbewerbsvorsprung. Prof. Dr. Horst Geschka ist überzeugt, dass nur radikale Innovationen die Marktposition stärken und Arbeitsplätze schaffen. Es gibt viele Ansätze, zu radikalen Innovationen zu kommen. Ein Ausgangspunkt ist das Erkennen neuer oder noch nicht herausgearbeiteter Bedarfskonstellationen; andere Ansätze stellen Methode oder Vorgehensweisen in den Mittelpunkt; schließlich werden dafür spezielle Organisationsformen geschaffen.

Dieses Thema greift die Konferenz "Radikale Innovationen - der Weg in die Zukunft" am 13. und 14. Oktober in Darmstadt auf. Veranstalter ist die Geschka & Partner Unternehmensberatung; die wissenschaftliche Begleitung übernimmt Prof. Dr. Hans-Georg Gemünden von der TU Berlin. Neben fünf Keynote-Speakern stellen 20 Wissenschaftler, Firmenvertreter und Berater in Vorträgen empirische Erkenntnisse, Methoden, Fallbeispiele und Querschnittstechnologien zum Thema vor. Die Konferenz wird durch unseren Innovationspartner, dem F.A.Z-Institut Innovationsprojekte, unterstützt.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.radikale-innovationen.de

Weitere Berichte zu: Organisationsform

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie