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Das Trendbarometer für Softwareforschung

26.04.2005


Der doIT-Software-Forschungstag 2005 findet am 9. Juni im Kongresszentrum der Messe Karlsruhe statt. Der Präsident der Gesellschaft für Informatik, Professor Matthias Jarke, eröffnet die Veranstaltung, die als Trendbarometer für Softwareforschung gilt. Erstmals gibt es neben Fachvorträgen einen Einblick in die neuesten Entwicklungen aus dem IBM-Forschungslabor, eine spezielles Nachwuchspanel und eine Präsentationsplattform für die Forschungs-einrichtungen aus der Technologieregion Karlsruhe.


Der Forschungstag richtet sich an Forscher, Entwickler und Studierende sowie Entscheider und Anwender aus der Wirtschaft. Professor Dr. Matthias Jarke, Präsident der Gesellschaft für Informatik, eröffnet die Fachtagung mit einer Keynote zu aktuellen Trends der Softwareforschung. Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der GFT Technologies hält seinen Vortrag zu den Anforderungen der mittelständischen Wirtschaft an die Forschung.

Neben der Preisverleihung des doIT Software-Awards 2005 und des Open Source Sonderpreises mit insgesamt 41.000 Euro Preisgeld für herausragende Forschungsleistungen findet erstmals eine Special Session zu neuesten Entwicklungen aus den Forschungslabors statt: Dieses Jahr werden die Anwendungsfelder der neu entwickelten Cell-Chip Architektur aus den IBM Forschungslabors vorgestellt: Der 64-bit Chip ist besonders effizient bei rechenintensiven Anwendungen und kann mehrere Betriebssysteme gleichzeitig in Echtzeit unterstützen.


Nachmittags diskutieren Wissenschaftler und Anwender in parallelen Panels die Themen Prozessoptimierung durch Unternehmenssoftware, Mobile und verteilte Systeme sowie Simulation, Visualisierung und Modellierung. Darunter sind Vorträge zur automatischen Komposition webservice-basierter Softwarekomponenten, Open-Source-Werkzeuge zur Modellierung von Biomolekülen oder Trends bei der Echzeitverarbeitung in der Automobilindustrie. Für Nachwuchsforscher gibt es ein spezielles Nachwuchspanel. Hier präsentieren Karl-Steinbuch-Stipendiaten ihre Projekte aus den Bereichen DNA-Visualisierung, Computersimulation und Filmanimation. Die FH Karlsruhe zeichnet die besten Einreichungen des Schülerwettbewerbs "WIn 2005" aus. Für Anwender, Forscher und Studierende besonders interessant: Institute der Softwareforschung aus der Technologieregion Karlsruhe stellen sich selbst und ihre Forschungsprojekte vor.

Registrierte Teilnehmer des Forschungstags haben die Möglichkeit in den Pausen kostenlos die parallel stattfindende IT-Fachmesse Midvision/ Midrange zu besuchen, um sich dort einen Überblick über aktuelle Hard- und Software-Trends zu verschaffen.

Anmeldung und ausführliches Programm unter www.doIT-forschungstag.de

Swaran Sandhu | MFG Baden-Württemberg
Weitere Informationen:
http://www.mfg.de

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