Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltkongress Metropolis erstmals in der deutschen Hauptstadt

05.04.2005


Metropolis, Weltverband der Hauptstädte und Metropolen, veranstaltet unter dem Motto „Tradition und Transformation – die Zukunft der Stadt“ vom 11. bis 15. Mai 2005 in Berlin den 8. Weltkongress. Zugleich feiert das Metropolennetzwerk seinen 20. Geburtstag. Der Kongress, der unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, wird von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung organisiert. Durch die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, ist Berlin im Leitungsgremium von METROPOLIS vertreten. Während des Kongresses leitet die Senatorin eine Kommission zum Thema „Mobilität in der Stadt“.

... mehr zu:
»Metropole »Metropolennetzwerk

Berlin ist neben Barcelona, Montréal, Paris, Rio de Janeiro, Sydney, Kairo, Seoul Mitglied im Metropolennetzwerk METROPOLIS, in dem insgesamt mehr als 80 Weltstädte mit einander kooperieren. Hauptaufgabe des Netzwerkes ist es, durch Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Kooperation auf allen relevanten Gebieten die Metropolenentwicklung so zu steuern, dass die Lebensbedingungen der Einwohner verbessert werden.

Junge-Reyer: “Der Kongress wird das bislang größte Treffen von Bürgermeistern aus aller Welt in Berlin sein. Sie können sich davon überzeugen, dass Berlin auf vielen Gebieten eine vorbildlich funktionierende Metropole ist, die sich neuen Anforderungen stellt. Berlin ist im internationalen Vergleich eine Metropole mit hervorragendem Nahverkehr, funktionierender Abfallentsorgung, durchdachtem Gewässerschutz und einem sehr hohen Freizeitwert. Wir werden als grüne Stadt mit hohem Innovationspotenzial wahrgenommen. Deshalb freue ich mich ganz besonders, im Rahmen des Kongresses auch unsere Stadt vorstellen und präsentieren zu dürfen. Zugleich werden wir durch das METROPOLIS-Treffen natürlich auch von den Erfahrungen der anderen Metropolen lernen, um mit diesen Erfahrungen unsere Stadt noch lebenswerter gestalten zu können.“


Im Mittelpunkt des Kongresses stehen Themen wie ein effizienteres Stadtmanagement, neue Strategien der Stadtentwicklung, die Armutsbekämpfung, die Aufwertung benachteiligter Wohnviertel, neue Technologien zur Verbesserung der Mobilität und das städtische Abfall- und Wassermanagement. Die Veranstaltungen der ständigen Kommissionen des Netzwerkes werden durch Workshops und Exkursionen in Kooperation mit verschiedenen Bundesministerien, Berliner Unternehmen und Kompetenzzentren ergänzt. Im erstmals stattfindenden Frauenkongress geht es um die Rolle der Frau in der Stadtverwaltung, daneben soll ein internationales Frauennetzwerk gegründet werden. Aus Anlass des 20. Geburtstags von METROPOLIS sind junge Menschen aus den Metropolis-Mitgliedstädten und den Berliner Partnerstädten zu einem Jugendkongress eingeladen. Unter dem Motto „Meine Stadt - Visionen 2005+“ werden die heute 20-Jährigen ihre Erwartungen an die soziale, ökonomische und kulturelle Entwicklung ihrer Stadt beschreiben.

Frau Junge-Reyer zeigte sich davon überzeugt, dass der METROPOLIS Weltkongress auch dazu beiträgt, die Rolle Berlins als internationale Kongressstadt zu festigen. Berlin präsentiere sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als attraktive, weltoffene und gastfreundliche Metropole. Die Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und die Beteiligung der Bundesministerien für Bildung und Forschung, für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstreiche die große Bedeutung Berlins als Regierungssitz und Hauptstadt. Frau Junge-Reyer begrüßt ausdrücklich die finanzielle und inhaltliche Unterstützung des Kongresses durch zahlreiche in Berlin ansässige Unternehmen und Kompetenzzentren. Dieses Engagement trage substanziell zum Gelingen des Kongresses bei.

Die Bedeutung der Metropolenregionen für die Zukunft der Erde wächst durch die fortschreitende Verstädterung und die Globalisierung. Nach Berechnungen der Vereinten Nationen werden 2030 voraussichtlich 61 % der Weltbevölkerung in urbanen Regionen leben. Die Zahl der „Megastädte“ mit mehr als 10 Millionen Einwohnern ist zwischen 1950 und 2003 von 2 auf 20 gestiegen und wird sich weiter erhöhen. Diese Entwicklung stellt die Akteure in Politik und Verwaltung der Metropolen vor große Herausforderungen. METROPOLIS hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1985 zu einem unentbehrlichen Netzwerk für die internationale Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch entwickelt und vereinigt mittlerweile Repräsentanten aus mehr als 80 Hauptstädten und Metropolen aller Kontinente unter seinem Dach.

Torsten Zeiß | Pressestelle
Weitere Informationen:
http://www.metropolis2005.org

Weitere Berichte zu: Metropole Metropolennetzwerk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie