Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen

24.02.2005


Staatssekretär Ruhenstroth-Bauer eröffnet Fachtagung in Berlin

"Eine zukunftsfähige Gesellschaft des langen Lebens braucht neue und innovative Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen", forderte Staatssekretär Ruhenstroth-Bauer. "Ältere Menschen fragen zunehmend neue Formen des Wohnens wie z. B. betreute Wohngemeinschaften als Alternative zum klassischen Altenheim nach. Denn sie entsprechen ihren individuellen Bedürfnissen. Wir wollen diese innovativen Ansätze als eigenständige Säule des Wohnens im Alter etablieren und dafür die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessern. Deshalb werden wir die neuen Wohnformen und das Heimrecht besser miteinander in Einklang bringen. Denn wir wollen die Lebenssituation älterer Menschen zielgenau und wirksam verbessern und ältere Menschen dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen."

Zu diesem Thema findet heute und morgen in Berlin die Fachtagung "Neue Betreuungs- und Wohnformen und Heimgesetz" statt, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet wird. Der Staatssekretär im Bundesministerium, Peter Ruhenstroth-Bauer, eröffnete heute die Fachtagung, an der 300 Expertinnen und Experten aus den Heimaufsichtsbehörden, den Einrichtungen, Verbänden und der interessierten Fachöffentlichkeit teilnehmen.

Ziel dieser Fachtagung ist die Darstellung und Diskussion der vielfältigen Wohn- und Betreuungsformen für ältere und behinderte Menschen. Wichtig für die Praxis der Heimaufsichtsbehörden ist das Thema Heimgesetz und neue Wohnformen. Denn langfristig soll die "Heimlandschaft" in Deutschland moderner, vielfältiger und bedürfnisgerechter gestaltet werden. Die Expertinnen und Experten befassen sich auf der Fachtagung auch mit der Heimaufsicht, damit bei den neuen Wohnformen ein einheitliches und flexibles Handeln der Beschäftigten in den Heimaufsichtsbehörden ermöglicht werden kann.

Staatssekretär Ruhenstroth-Bauer wies auf das Programm "Baumodelle der Alten- und Behindertenhilfe" hin, mit dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Best-Practice-Beispiele im Rahmen des Wohnens und der Betreuung hilfebedürftiger älterer und behinderter Menschen fördert. Eine Datenbank auf dieser Homepage gibt über inzwischen 22 Baumodelle des Bundesministeriums Auskunft, in denen u. a. zukunftsweisende Wohnformen umgesetzt werden. "Wir leisten Starthilfe für viele innovative Modelle, an denen sichtbar wird, dass mit guten betreuerischen Konzepten dem Selbstbestimmungsbedürfnis hilfebedürftiger älterer Menschen Rechnung getragen wird."

| BMFSFJ Internetredaktion
Weitere Informationen:
http://www.bmfsfj.de

Weitere Berichte zu: Heimaufsichtsbehörde Wohnform

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017
23.08.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht 6. Leichtbau-Tagung: Großserienfähiger Leichtbau im Automobil
23.08.2017 | Fraunhofer-Allianz Leichtbau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

6. Leichtbau-Tagung: Großserienfähiger Leichtbau im Automobil

23.08.2017 | Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Turbulente Bewegungen in der Atmosphäre eines fernen Sterns

23.08.2017 | Physik Astronomie

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Mit Algen Arthritis behandeln

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie