Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Euroforum-Konferenz "Der Aftermarket im Umbruch"

16.12.2004


Umsatzeinbußen im Teile- und Service-Geschäft

... mehr zu:
»Toyota

Bis zu fünfzig Prozent des Gewinns der Automobilhersteller wird derzeit im Teile- und Service-Geschäft erwirtschaftet. Vertragswerkstätten generieren sogar bis zu neunzig Prozent ihrer Erträge im After-Sales-Bereich. Herstellern und Handel droht laut einer Studie von Booz Allen Hamilton in den nächsten drei bis fünf Jahren ein Ertrags-Rückgang zwischen 20 und 50 Prozent, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen würden. Als Ursache nennt die Unternehmensberatung eine weitere Verschärfung des Preiswettbewerbs in Folge der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO), die längere Lebensdauer von Teilen sowie eine höhere Teilevariabilität und den Druck neuer Player.

Die EUROFORUM-Konferenz "Der Aftermarket im Umbruch" (25. und 26. Januar 2005, Köln) greift die Herausforderungen für Hersteller und Handel im After-Sales-Geschäft auf und stellt Strategien für die bevorstehenden Veränderungsprozesse der Branche vor. Die Bedeutung internationaler Expansionen sowie der Wachstumsmarkt China werden ebenso diskutiert wie die aktuellen Streitfragen in Bezug auf gewerbliche Schutzrechte, Wettbewerbs- und Kartellrechte. In der Podiumsdiskussion stehen der Designschutz, die Preisgestaltung sowie technische Serviceinformationen im Vordergrund. Das Potenzial des Vertriebskanals Internet ist ein weiteres Thema der Konferenz.


Kurt Schnyder (Derendinger AG) erläutert die betrieblichen Voraussetzungen für den Erfolg im internationalen Aftermarket. Zukunftsorientierte Strategien für das Teile- und Service-Geschäft stellt Helmut Wolk (Wolk & Partner Car Consult) vor. Die Notwendigkeit von zeitgerechten Preisen betont Gert Schlosske. An einigen Anwendungsbeispielen von Toyota erklärt Ralf Zimmermann (Toyota Deutschland GmbH) die Rolle des Services als Kundenbindungsinstrument. Franz-Werner Dress (Hella KgaA Hueck & Co) stellt die Strategie des Teileherstellers für den Aftermarket vor. Anhand einer Fallstudie wird das Thema Logistik erörtert zu dem unter anderem Jürgen Buchert (TecCom) Stellung bezieht.

EUROFORUM Deutschland GmbH ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management- Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. Mit rund 200 Mitarbeitern haben im Jahr 2003 mehr als 800 Veranstaltungen in über 20 Themengebieten stattgefunden. Rund 36 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr EUROFORUM-Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2003bei rund 50 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | Euroforum Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/pr_aftermarket
http://www.euroforum.de/auto.htm

Weitere Berichte zu: Toyota

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

nachricht Wie Menschen wachsen
27.03.2017 | Universität Trier

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Warum der Brennstoffzelle die Luft wegbleibt

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chlamydien: Wie Bakterien das Ruder übernehmen

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Sterngeburt in den Winden supermassereicher Schwarzer Löcher

28.03.2017 | Physik Astronomie