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Forschung für die Produktion von morgen

12.10.2004


Auf der Fachtagung „Mobilität der Produktion“, die gemeinsam vom Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb), dem Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen und der Platos GmbH an der Technischen Universität München veranstaltet wird, werden Potenziale, Strategien und praktische Lösungen vorgestellt, um Fabriken und Produktionssysteme schnell umrüstbar, flexibel und mobil zu gestalten.



Die Anforderungen an Unternehmen ändern sich in immer kleiner werdenden Intervallen. Gründe hierfür sind ein verschärfter Wettbewerb und wechselnde Kundenbedürfnisse, die eine zunehmend marktorientierte Unternehmensführung und die ständige Adaption des Leistungsangebotes erfordern. Diese Anpassungen infolge einer frühzeitigen Antizipation der Chancen und Risiken des Marktes finden auf Fabrikebene und - je nach Unternehmensgröße - darüber hinaus auch in einem standortübergreifenden globalen Netzwerk statt.



„Um die erforderlichen Veränderungen wirtschaftlich durchführen zu können“ so Professor Michael Zäh, Leiter des Institutes für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften iwb und Gastgeber der Veranstaltung in Garching, „sind Fabrikstrukturen mit hoher Wandlungsfähigkeit erforderlich: Fabriken und Produktionssysteme müssen schnell umrüstbar, flexibel und mobil gestaltet sein. Wir freuen uns, die neuesten technischen und organisatorischen Lösungen für die Gestaltung solcher wandlungs- und wettbewerbsfähigen Fabriken gemeinsam mit unseren kompetenten Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft erstmalig einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.“

Das Seminar richtet sich an Entscheider und Anwender aus dem Bereich der Fabrik- und Produktionssystemplanung und präsentiert die Forschungsergebnisse und praktischen Umsetzungen der Projekte MobiFak (Entwicklung eines Geschäftskonzeptes für mobile Fabriken), ProMotion (Gestaltung und Betrieb mobiler Produktionssysteme) und SATFAB (Entwicklung neuer Konzepte für wandlungsfähige Satellitenfabriken und Fabrikparks). Alle drei Projekte werden innerhalb des Rahmenkonzeptes „Forschung für die Produktion von morgen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Themenfeld „Flexible, temporäre Fabrik“ gefördert und von dem BMBF-Projektträger für Produktion- und Fertigungstechnologien des Forschungszentrums Karlsruhe GmbH betreut

Nicole Raab | iwb
Weitere Informationen:
http://www.iwb.tum.de/Aktuelles

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