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Symposium "Dioxin 2004" - Umweltgifte schnellstens abbauen

31.08.2004


Symposium "Dioxin 2004" vom 6. bis zum 10. September 2004 an der TU Berlin

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»POPs »Risikobewertung »Umweltgift

Dioxin ist 500-mal giftiger als Strychnin und zählt zu den stärksten Giften und krebserregenden Substanzen. Nach dem Einsatz des dioxinhaltigen Entlaubungsmittels Agent Orange im Vietnamkrieg und der verheerenden Umweltkatastrophe in der norditalienischen Stadt Seveso ist es dank jahrzehntelanger Forschungsarbeit und darauf aufbauendem administrativen Handeln zumindest in Deutschland und in einigen weiteren Ländern gelungen, die menschliche Belastung durch Dioxine innerhalb der letzten vierzehn Jahre mehr als zu halbieren.

Sowohl die WHO als auch die EU fordern jetzt ihre Mitgliedsländer auf, noch immer bestehende Wissenslücken über das chemisch-physikalische und toxikologische Verhalten aller persistenten (in der Umwelt schwer abbaubaren und damit in Organismen meist gut anreicherbaren) organischen Stoffe, zu denen auch die Dioxine gehören, zu schließen, um verlässliche Risikobewertungen und daraus möglicherweise folgende Chemikalienverbote, Emissionsminderungen u.a. vornehmen zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass bei der chemisch-analytischen Erfassung einzelner Stoffgruppen noch immer große Unsicherheiten bestehen.


Neue Erkenntnisse zum Thema Dioxin werden vom "24th International Symposium on Halogenated Environmental Organic Pollutants and POPs" erwartet, das vom 6. bis zum 10. September 2004 an der TU Berlin stattfindet.
Wir möchten Sie zur Teilnahme an der Veranstaltung einladen:

Beginn: am Montag, dem 6. September 2004, um 8.30 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude
Fachausstellung: im Lichthof des Hauptgebäudes

Die Eröffnungsrede der Dioxin 2004 zum Thema "Stockholm Convention - Global Action to Eliminate POPs" hält der ehemalige Bundesumweltminister Prof. Klaus Töpfer in seiner Eigenschaft als Executive Director der United Nation Environment Program (UNEP).
Zur Dioxin 2004 werden über 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erwartet. Bedingt durch die Erweiterung der Europäischen Union rechnen die Veranstalter mit einem weiteren Anstieg der Teilnehmer aus den neuen EU-Mitgliedsländern. Der Teilnehmerkreis setzt sich aus Vertretern verschiedener Industriezweige, Verbände, Ingenieurbüros, Analysenlaboratorien, Behörden, Forschungsinstitute und Universitäten zusammen.

In fünf Parallelveranstaltungen präsentieren 250 namhafte Umweltwissenschaftler aus aller Welt die neuesten Ergebnisse ihrer Forschungen in Vorträgen. Weitere Wissenschaftler stellen ihre Forschungen auf 400 Postern vor. Eingereicht wurden über 680 wissenschaftliche Beiträge.

Eine detaillierte Programmübersicht ist auf der Dioxin-Homepage www.dioxin2004.org zu finden. Die Teilnahme am Symposium ist für akkreditierte Pressevertreter kostenlos, eine Anmeldung mit kurzem Anschreiben und Kopie des Presseausweises ist aber erforderlich, bitte per Fax an: 030/44 72 02 88. Eine Akkreditierungsmöglichkeit besteht während des gesamten Symposium am Registrierungscounter. Das Final Programm inklusive sämtlicher Beiträge stehen für Journalisten auf CD-ROM zur Verfügung.

Das Bundesministerium für Umwelt-, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt und fördert das Symposium.

Geeignete Ansprechpartner für Interviews zu neuen Risikobewertungen, Richtlinien und Forschungsergebnissen zu den hochtoxischen, persistenten organischen Stoffen und Dioxinen vermittelt Ihnen Prof. Dr. Wolfgang Rotard, Institut für Technischen Umweltschutz.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Wolfgang Rotard vom Institut für Technischen Umweltschutz,
Tel.: 030/314-21978, Fax: -23850,
E-Mail: wolfgang.rotard@tu-berlin.de

Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2004/pi226.htm
http://www.dioxin2004.org

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