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Treffen von Spitzenforschern aus Deutschland und den USA

06.07.2004


Wer von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und von der American Chemical Society (ACS) zum German-American Frontiers of Chemistry Symposium (GAFOC) geladen wird, zählt zur jungen Forscherelite beider Länder. 80 Chemiker und Chemikerinnen unter 40 Jahren, zu gleichen Teilen aus Deutschland und den USA, nehmen an GAFOC III im bayerischen Kloster Seeon vom 15. bis 18. Juli 2004 teil. Sie stellen ihre neuesten Forschungsarbeiten zur Diskussion, beispielsweise zu den Gebieten Nanomaterialien, molekulare Erkennung, Katalyse oder Genomforschung. Das Symposium, das dritte seiner Art, soll die Zusammenarbeit herausragender chemiewissenschaftlicher Arbeitskreise in Deutschland und den USA fördern.



Die Teilnahme an GAFOC III stellt für die jungen Chemiker und Chemikerinnen eine weitere Auszeichnung für ihre wissenschaftliche Arbeit in ihrer wissenschaftlichen Karriere dar. Die Diskussion der besten Köpfe untereinander hat schon in den vorausgegangenen Veranstaltungen, 2000 ebenfalls im Kloster Seeon, 2002 in Durham, New Hampshire, zu wichtigen Anregungen für die erfolgreiche Fortsetzung der Forschungsarbeiten geführt. "Die GAFOC-Symposien sind deshalb besonders wichtig, weil sie das Fenster zur Zukunft der Chemie öffnen", sagt ACS-Präsident Professor Dr. Charles P. Casey. Sein deutscher Kollege, GDCh-Präsident Professor Dr. Henning Hopf, ist sich sicher, dass GAFOC III einen bedeutenden Beitrag für die guten wissenschaftlichen Beziehungen beider Länder leisten wird.

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Zu sieben Themengebieten der Chemie gibt es in Seeon insgesamt 23 Vorträge. Die weiteren geladenen Teilnehmer/innen stellen ihre Arbeiten anhand von Postern zur Diskussion. Ein Gedankenaustausch findet auch zu internationaler Forschungsförderung und internationaler Mobilität von Wissenschaftlern statt.

Die Veranstaltung in Seeon wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), von den US National Institutes of Health sowie von großen Chemieunternehmen in Deutschland und den USA finanziell unterstützt. Die britsche Royal Society of Chemistry entsendet erstmals eine Beobachterin zum GAFOC-Symposium.

Dr. Renate Hoer | idw
Weitere Informationen:
http://www.gdch.de

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