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BMW Group "innovativstes Unternehmen in Deutschland"

24.06.2004


Auszeichnung unter Schirmherrschaft von Wolfgang Clement

Die BMW Group ist das "innovativste Unternehmen" in Deutschland: Am 28. Juni erhält die BMW Group den Best Innovator Award 2004 in Berlin. Der Preis unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Clement, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, wird verliehen durch eine hochkarätige Jury, initiiert von der Wirtschaftswoche und der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Wolfgang Clement: "Eines der weltweit innovativsten Unternehmen wie die BMW Group zeigt, dass der Innovationsstandort Deutschland im internationalen Vergleich noch immer spitze ist."

Basis des Erfolges der BMW Group ist die strategische Ausrichtung auf die Entwicklung kundenwertiger Technologien - gepaart mit einem in der Automobilindustrie einzigartigen Innovationsmanagement. "Top-Innovationen sind der beste Kopierschutz für unsere Produkte und Garant für den weltweiten Erfolg von BMW, MINI und Rolls-Royce. Innovationen "Made in Germany" setzen noch immer Standards", sagt Prof. Burkhard Göschel, BMW AG Vorstand für Entwicklung und Einkauf. Die Juroren des Best Innovator Awards belohnen die BMW Group mit diesem Preis für wegweisende Technologien wie die Aktivlenkung, aber auch für die "strategische und kulturelle Verankerung professioneller Innovationsprozesse in allen Bereichen des Unternehmens".

Der Gewinn des Best Innovator Award ist die dritte Auszeichnung in nur zwei Jahren: So gewann die BMW Group 2002 als erstes europäisches Unternehmen den ’Outstanding Corporate Innovator (OCI) Award’ in den USA. Der "Oscar" des Innovationsmanagements ehrt Unternehmen, die sich durch eine "hohe Innovationskraft und Wachstum durch erfolgreiche Produkte" auszeichnen. Und für die Aktivlenkung erhielt die BMW Group Anfang 2004 den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft.

Den Kunden im Blick - Fokus auf erlebbare Technik

Im Fokus des BMW Group Innovationsmanagements stehen icht wie bisher einzelne technische Bauteile wie Motor oder Fahrwerk, sondern Fahrzeugfunktionen, die in Innovationsfeldern gesamthaft betrachtet werden. So umfasst das Feld ’Fahrerlebnis’ beispielsweise das Zusammenspiel von Motor, Fahrwerk, Lenkung, Getriebe und Bremse. "Damit betrachten wir das Gesamtpaket schon früh durch die Brille des Kunden", sagt Prof. Göschel. Das Innovationsmanagement mit Vertretern aus Marketing, Entwicklung, Einkauf und Produktion priorisiert in diesem Sinne die Vielzahl technischer Neuerungen. Am Ende werden nur diejenigen in die Serie gebracht, die einen deutlichen Kundennutzen bieten und den Charakter der Marke stärken.

In drei Stufen zum Erfolg - das BMW Group Innovationsmanagement Die BMW Group ist das weltweit einzige Automobilunternehmen mit einem über alle Entwicklungsbereiche überlagerten Innovationsmanagement. Der Vorteil: Neue Ideen können schnell und ohne Umweg in den Entwicklungsprozess eingesteuert werden. Am Beginn steht die ’Impuls’-Phase. Mitarbeiter identifizieren dort in einem weltweiten Netzwerk - inklusive Zulieferer, Universitäten und Forschungseinrichtungen - zukunftsweisende Trends und Technologien. Wichtig dabei: Hier stehen nicht nur Ideen aus der Welt des Autos im Fokus, sondern auch aus fremden Bereichen, wie beispielsweise aus der Elektronik- oder Software-Branche. In dieser Phase und in der Welt der Automobilindustrie einmalig ist die ’Virtuelle Innovations-Agentur’ (VIA): Unter www.bmwgroup.com/via können beispielsweise auch klein- und mittelständische Unternehmen Ideen und Vorschläge bei der BMW Group einreichen. Diese werden geprüft und in Absprache mit dem "Erfinder" gegebenenfalls weiterverfolgt. Die zweite Stufe, die ’Innovationssteuerung’ bewertet die Eingaben aus der ’Impuls’-Phase auf ihre automobile Tauglichkeit und entwickelt sie zu einer bestimmten Reife. Der ’Innovationstransfer’ schließlich sorgt dafür, dass identifizierte Projekte in die Serienentwicklung und damit in ein konkretes Produkt überführt werden.

Innovation is People - Freiraum für neue Ideen

Kreative Prozesse definieren die Arbeitsweise nicht nur in der Entwicklungsabteilung. Alle Mitarbeiter und Führungskräfte pflegen die kulturelle Verankerung richtungweisenden Denkens im ganzen Unternehmen. "Die gelebte Faszination für Innovation macht die BMW Group zu einem der beliebtesten Arbeitgeber weltweit", sagt Prof. Göschel. So fördert das Unternehmen das ideale Zusammenspiel von Quer- und Freidenkern, von kreativen Mitarbeitern, die begeistern können, mit Menschen, die neue Ideen rational, logisch und akribisch in fest etablierte Prozesse umsetzen.

Jochen Müller | BMW Group
Weitere Informationen:
http://www.press.bmwgroup.com

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