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Internationale „Nano2004“-Konferenz in Wiesbaden eröffnet

22.06.2004


Bulmahn: „Künftige Wettbewerbsfähigkeit hängt von Erschließung des Nanokosmos ab“



Schlüsseltechnologien bieten großes Potential für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen im 21. Jahrhundert. In der Nanotechnologie hat Deutschland durch eine zielgerichtete Forschungsförderung mittlerweile eine weltweite Spitzenposition in der Grundlagenforschung eingenommen. Diese Erkenntnisse müssten nun verstärkt in Innovationen umgesetzt werden, sagte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn mit Blick auf die in Wiesbaden eröffnete internationale Konferenz „Nano2004“. „Die künftige Wettbewerbsfähigkeit wichtiger Industriebranchen hängt zunehmend von der Erschließung des Nanokosmos ab“, betonte Bulmahn am Montag. Mehr als 1.000 Expertinnen und Experten nehmen an der weltgrößten Konferenz über nanostrukturierte Materialien teil.



Die Nanotechnologie biete vielfältige Lösungsansätze für die Herausforderungen unserer Gesellschaft, von einem nachhaltigeren Wirtschaften bis hin zu verbesserten und preiswerteren Möglichkeiten bei der Humantherapie und Diagnostik, erläuterte Bulmahn. Welchen Stellenwert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der Nanotechnologie einräumt, zeigt auch das im Frühjahr diesen Jahres bekannt gegebene Rahmenkonzept „Nanotechnologie erobert Märkte“: Es zielt darauf ab, die in den einschlägigen Fachthemen geförderten Aspekte der Nanotechnologie zu einer nationalen Gesamtstrategie zu bündeln. Mehr als 120 Millionen Euro stehen in diesem und dem kommenden Jahr allein in der Projektförderung jährlich zur Verfügung. Damit hat das BMBF diese Ausgaben seit 1998 mehr als vervierfacht. „Die deutsche Innovationsinitiative Nanotechnologie steht beispielhaft dafür, wie die Voraussetzungen geschaffen werden können, damit Innovationskraft sich bestmöglich entfalten kann – in einer Partnerschaft aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft“, sagte Bulmahn. Deutschland nimmt in der Forschungsförderung hinter den USA und Japan mittlerweile den dritten Platz ein. Mehr als 400 Firmen in Deutschland agieren bereits jetzt auf dem Gebiet der Nanotechnologie.

An die internationale Konferenz „Nano2004“ gekoppelt ist die BMBF-Fachtagung „nanoDE“. Diese widmet sich unter der Überschrift „Factors for Success“ der Umsetzung von Ergebnissen aus den Nanowissenschaften in kommerzielle Produkte und innovative Geschäftsmodelle. Breiten Raum nimmt zudem die Diskussion über einen verantwortungsbewussten Umgang mit der neuen Technologie ein.

| BMBF
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

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