Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vierte WHO-Konferenz der europäischen Umwelt- und Gesundheitsminister

21.06.2004


Die vierte ministerielle Konferenz Umwelt und Gesundheit steht unter dem Motto „Die Zukunft unseren Kinder“. Damit wird anerkannt, dass Kinder und künftige Generationen den Kern einer nachhaltigen Entwicklung bilden. Eine Politik, die sie schützt, dient zugleich auch dem Schutz der gesamten Bevölkerung.



Was ist die „Budapest Konferenz?“



Es handelt sich um eine Konferenz der Gesundheits- und Umweltminister der 52 Mitgliedsstaaten der Europäischen Region der WHO. Sie sollen Beschlüsse fassen und sich zu im Bereich Umwelt und Gesundheit erforderlichen Maßnahmen verpflichten, wobei das Schwergewicht auf dem Wohl der Kinder und künftiger Generationen liegen wird. Zwischenstaatliche Organisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft sind dabei aktive Partner.

Warum heißt sie die Vierte ministerielle Konferenz?

Sie ist die vierte Konferenz im Rahmen des so genannten „Prozess für Umwelt und Gesundheit“, der 1989 in Frankfurt begann und 1994 in Helsinki auf der zweiten Konferenz sowie bei der dritten Konferenz 1999 in London, an der 72 Minister teilnahmen, bekräftigt wurde. Die Minister unterzeichneten dort das Protokoll über Wasser und Gesundheit, ein rechtlich bindendes Instrument, das zur Zeit ratifiziert wird, außerdem die Charta Verkehr, Umwelt und Gesundheit und die Erklärung, in der sie auch zu zahlreichen anderen Fragen verpflichtende Versprechen eingingen.

Wer organisiert die Konferenz?

Das Regionalbüro in Zusammenarbeit mit dem Gastgeberland Ungarn und dem Europäischen Ausschuss für Umwelt und Gesundheit (EEHC), in dem Regierungen, die Europäische Kommission und zwischenstaatliche ebenso wie nichtstaatliche Organisationen vertreten sind.

Was steht auf der Tagesordnung?

An erster Stelle steht ein Aktionsplan für die Verbesserung von Umwelt und Gesundheit der Kinder der Europäischen Region. Darin werden die kritischen Bereiche aufgezeigt, in denen die Gesundheit der Kinder vor Umweltverschmutzung geschützt werden muss. Außerdem wird skizziert, mit welchen Maßnahmen sich ihre Belastung durch Umweltgefahren und die damit verbundenen negativen gesundheitlichen Auswirkungen, wie Asthma, Allergien, Neuroentwicklungsstörungen, Krebs, durch Lebensmittel und Wasser übertragene Krankheiten sowie Verletzungen verringern lassen.

Die Mitgliedsstaaten werden voraussichtlich einem auf politische Handlungsmöglichkeiten zugeschnittenem System der Berichterstattung und Lageeinschätzung zustimmen, das sich auf vereinbarte und vergleichbare Umwelt- und Gesundheitsindikatoren gründet. Besonders interessant ist der praktische Stellenwert des Vorsorgeprinzips in der künftigen Politikgestaltung.

Die Mitgliedsstaaten werden auch eine Bilanz zu den Entwicklungen in Europa in den vergangenen 15 Jahren auf dem Gebiet des Gesundheits- und Umweltschutz ziehen. Insbesondere soll eine Erfolgskontrolle der Maßnahmen, die auf der 3. Ministerkonferenz in London 1999 ergriffen wurden, erfolgen.

Weitere Themen der Konferenz werden u.a. die Bereiche Wohnen und Gesundheit, Entwicklung eines Informationssystems zu Umwelt und Gesundheit sowie die Auswirkungen extremer Wetterlagen sein.

| APUG
Weitere Informationen:
http://www.apug.de
http://www.who.int

Weitere Berichte zu: Umwelt- und Gesundheitsminister WHO-Konferenz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge
17.01.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?
16.01.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

17.01.2017 | Physik Astronomie

Wasser - der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

17.01.2017 | Geowissenschaften

Kieselalge in der Antarktis liest je nach Umweltbedingungen verschiedene Varianten seiner Gene ab

17.01.2017 | Biowissenschaften Chemie