Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Empower Deutschland – Wir fangen schon mal an" Innovationskongress Saarland

25.05.2004


„Mit Innovation aus der Wachstumskrise“ ist das Motto des eintägigen Kongresses „Empower Deutschland – Wir fangen schon mal an“, den das Saarland am 30. Juni im Congress Centrum Saarbrücken veranstaltet. Zusätzlich gewährt eine Sonderausstellung „Innovationseinblicke“ und zeigt auf verblüffende Art und Weise, wie innovativ das Saarland inzwischen geworden ist – Einblicke, die mehr als einen Blick wert sind.



Innovationsstrategie beflügelt Strukturwandel im Saarland



Das Saarland befindet sich im sicherlich schwierigen und länger andauernden Prozess des Strukturwandels. Auf der Basis der fundierten Innovationsstrategie ist es in den letzten Jahren zunehmend gelungen, Innovationscluster zu bilden, Marktnischen zu besetzen und Netzwerke aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu knüpfen, die das Saarland zu einem aufstrebenden Innovations-, Forschungs- und damit auch modernen Wirtschaftsstandort entwickeln. Man horcht bundesweit mittlerweile auf, wenn vom Standort Saarland die Rede ist. Die Forschungslandschaft im Saarland besitzt heute Spitzeneinrichtungen in der Informationstechnologie (IT), Nano- und Biotechnologie, Medizin- oder Fertigungstechnik. Hier hat sich eine aufstrebende, kreative Gründer-Szene etabliert. Automotive, IT, Logistik und Wissen sind zentrale Kompetenzfelder der Wirtschaft. Mit der konsequenten Ausrichtung des Saarlands als Schrittmacher von Innovationen hat das Bundesland einen Imagewandel eingeläutet. Mit dem Claim „Wir fangen schon mal an“ zeigt das Saarland, dass es sich – trotz und auch gegen den bundesdeutschen Stillstand – nach vorne bewegt und dabei ist, im Ranking der Bundesländer aufzuholen.

Mit Innovation aus der Wachstumskrise

Der Kongress „Empower Deutschland – Wir fangen schon mal an“ stellt die Kettenwirkungen zwischen Bildung, Forschung und Wirtschaft in den Mittelpunkt, in denen Ideen erfolgreich in Produkte umgesetzt werden. In diesen Ketten liegen die Potenziale für neue Wertschöpfung.

Der Kongress wird Antworten darauf geben, wie Deutschland mehr aus guten Ideen machen kann und wie Innovationen auf dem Weltmarkt erfolgreich werden.

Wie verwandeln wir Ideen in erfolgreiche Produkte und Innovationen?
Wie werden Unternehmen international erfolgreich?
Wie erreichen wir neues Wachstum?

Diese und andere Fragen beantworten Ihnen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Als Hauptredner werden Ministerpräsident Peter Müller, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. August-Wilhelm Scheer (IDS Scheer AG) und Prof. Dr. Kurt Biedenkopf über Forschung als Quelle des Wohlstandes und die erfolgreiche Internationalisierung von Innovationen referieren. Zwei prominent besetzte Podien diskutieren die Fragen: „Was macht Deutschland aus guten Ideen?“ und „Wie werden Produkte und Unternehmen auf dem Weltmarkt erfolgreich“.

Ausstellung „Innovationseinblicke“ und Verleihung „Spin off-Preis“

Im Rahmen des Kongresses ’Empower Deutschland’ wird der erste Spin-off Preis für gründungsaktive Forschungsinstitute und Lehrstühle verliehen.

Die Sonderausstellung „Innovationseinblicke“ vermittelt anschaulich Innovationen aus verschiedenen Bereichen des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und privaten Lebens. Im Mittelpunkt stehen Innovationen aus Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit, Mobilität sowie Arbeiten und Leben. Basis sind Technologien aus der Informations-, Nano- und Biotechnologie und dem Automobilbau.

INFO-KASTEN

Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei. Registrierung und Ausstellungsbesuch ist am 30. Juni ab 8.30 Uhr im Congress Centrum möglich. Um 9.30 Uhr beginnt die Vormittagsveranstaltung mit Peter Müller, August-Wilhelm Scheer und der ersten Diskussionsrunde bis 13 Uhr. Nach der Mittagspause schließt sich ab 14.15 Uhr die Nachmittagsveranstaltung mit Kurt Biedenkopf, Hanspeter Georgi und der zweiten Diskussionsrunde an. Um 17 Uhr rundet ein Empfang mit der Verleihung des Spin off-Preises die Veranstaltung ab.

Anmeldungen zum Kongress „Empower Deutschland“ bis 11. Juni über die Stabsstelle Innovation der Staatskanzlei, Helga Hansen, Tel. 501-1412, Fax 501-1404, Mail innovation@staatskanzlei.saarland.de.

Zitat Ministerpräsident Peter Müller:

„Innovation, Wachstum und Gerechtigkeit sind die drei Dimensionen vernünftiger Politik. Mit unserer Innovationsstrategie sind wir auf dem richtigen Weg, den Strukturwandel zu meistern. Der Innovationskongress ist eine gute Gelegenheit, Erreichtes in Augenschein zu nehmen und künftige Strategien im Zusammenwirken unserer klugen Köpfe zu diskutieren.“

„Forschung ist die Quelle des Wohlstands. Aber aus guten Ideen erfolgreiche Produkte zu entwickeln ist ein komplizierter Prozess. Die Wertschöpfungsketten zwischen Forschung, Unternehmen und der weltweiten Vermarktung weisen in Deutschland große Lücken auf. Die Innovationspolitik muss diese Kette durchgängig gestalten, sonst verrotten unsere guten Ideen im Schrank.“

Dr. Roland Rolles | Staatskanzlei des Saarlandes
Weitere Informationen:
http://www.empower-deutschland.de
http://www.saarland.de
http://www.innovation.saarland.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie