Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gipfeltreffen zur Biotechnologie: DBU Mitveranstalter der "BioPerspectives"

30.04.2004


Tagung vom 4. bis 6. Mai zeigt Leistungsfähigkeit deutscher Biotechnologie - DBU präsentiert umweltfreundliche, wirtschaftliche Biotechnologie-Verfahren



Wo liegen die Perspektiven industrieller Biotechnologie? Diese Frage diskutieren Experten vom 4. bis 6. Mai auf der "BioPerspectives" in Wiesbaden. Unter Federführung der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (Frankfurt) veranstalten zwölf Fachgesellschaften und Verbände erstmalig eine gemeinsame Tagung für Wissenschaft und Industrie. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) beteiligt sich mit einem eigenen Veranstaltungstag zur nachhaltigen Biokatalyse. "Biotechnologie ist für die DBU von herausragender Bedeutung", sagt DBU-Bereichsleiterin Dr. Stefanie Heiden. Erklärtes Ziel sei die Entwicklung wirkungsvoller, umweltfreundlicher und wirtschaftlicher Verfahren und Produkte auf der Basis biotechnologischer Innovationen. Bereits seit 1997 würde die so genannte Weiße Biotechnologie mit unterschiedlichen Schwerpunkten durch die DBU vorangetrieben.

... mehr zu:
»BIOKATALYSE »Biotechnologie »DBU


Natürliche Enzyme statt schädlicher Chemikalien

Unter weißer Biotechnologie versteht man die Etablierung nachhaltiger industrieller Herstellungsprozesse. Lebende Bakterien oder Pilze werden hierbei genauso genutzt wie deren Enzyme (Biokatalysatoren). Enzyme in Waschmitteln beispielsweise entfernen selbst bei niedrigen Temperaturen Fett und Eiweiß und sparen damit Energie und Wasser.

"Biotechnologische Innovationen führen zu sauberen Industrieprozessen"

Biotechnologie, speziell Biokatalyse, gelte als Schlüsseltechnologie für die Entwicklung einer nachhaltigen Chemie. Sie habe - ganz im Sinn der Agenda 21 - ein hohes Potenzial, die Entwicklung von Treibhausgasen zu vermeiden und die Verwendung fossiler Brennstoffe und begrenzter Rohstoffe zu verringern, so Heiden: "Biotechnologische Innovationen führen zu sauberen und ökonomisch tragfähigen Industrieprozessen." Speziell für den Wirtschaftsstandort Deutschland sei dies von großer Bedeutung. Hier seien, nicht zuletzt durch Unterstützung der DBU, zahlreiche Produktionsprozesse bereits etabliert worden. Dabei handele es sich durchweg um Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie.

Maßgeschneidertes für die Umwelt

Bereits frühzeitig habe die DBU biotechnologische Entwicklungen gefördert. Früchte dieser Arbeit seien beispielsweise die Verbünde Biokatalyse sowie Innovations-Centrum Biokatalyse ICBio. "Maßgeschneidert für industrielle Anwendungen werden hier neuartige Biokatalysatoren in standardisierter und qualitativ hochwertiger Form zur Verfügung gestellt", erläutert Projektleiter Dr. Rainer Erb. Damit würden völlig neue Produkte und optimierte Produktionsprozesse überhaupt erst möglich. Beispiele aus der Produktion von Chemikalien oder Pharmaka werden auf der BioPerspectives in zahlreichen Vorträgen präsentiert.

| DBU
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de/press/artikel.php?id=868&mailverteiler=1&this=106

Weitere Berichte zu: BIOKATALYSE Biotechnologie DBU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen