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What’s next in genome research? - Humangenomforscher tagen in Berlin

01.04.2004


Diese und andere Fragen diskutieren Wissenschaftler vom 04. - 07. April auf dem Human Genom Meeting (HGM2004) in Berlin. Zu der internationaln Tagung werden über 900 Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet. Bedeutende Themen der Tagung sind: neue Erkenntnisse aus dem Schimpansen- und Hühner-Genom; ethische Aspekte der Pharmakogenomik, erste Therapieansätze zur Behandlung von Krankheiten sowie aktuelle Forschungsprojekte in der EU. Zur Eröffnung der Konferenz findet am So, dem 04. April um 16.30 Uhr ein Pressegespräch statt.



Das neunte "Human Genome Meeting (HGM2004)" findet vom 04. bis 07. April 2004 in Berlin statt. Zum jährlich von der Human Genome Organisation (HUGO) organisierten Weltkongress der Humangenomforscher werden über 900 Teilnehmer in Berlin erwartet. Die internationale Tagung wird an den vier Tagen eine breite Palette an Themen abdecken. In Plenarveranstaltungen und Symposien am Vormittag und Workshops am Nachmittag werden die neuen Ergebnisse der vergleichenden Genomforschung ebenso diskutiert wie aktuelle Erkenntnisse bei Krankheitsmechanismen sowie mögliche neue Therapieansätze. Parallel dazu werden die ethischen Aspekte der Pharmakogenomik (individualisierte Medizin) sowie patentrechtliche Aspekte der Stammzellforschung erörtert. Ergänzt wird das Programm um ein spezielles Symposium über aktuelle Forschungsprojekte der EU.

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Zu den herausragenden Vorträgen gehören u.a.:
- Svante Pääbo (MPI Leipzig): Neue Einblicke in das Verhältnis des Menschen zum Schimpansen, seinem nächsten Verwandten sowie die Rolle der Neandertaler in der Menschheitsgeschichte

- Gillian Bates (UK): Mit einer Kombination von genetischen und pharmarkologischen Methoden konnten Wirkstoffe gefunden werden, die in vorklinischen Tierversuchen Effekte gezeigt haben, die zu einer neuen potentiellen Therapie für Chorea Huntington führen kann.
- Claudio Franceschi (Italien): In dem Projekt ’Genetics of Healthy Aging’ werden genetische und demographische Daten, Gesundheitsstatus sowie sozio-ökonomische Faktoren miteinander verknüpft. Ziel des Projektes ist die Identifizierung von Genen, die den Menschen ein langes und gesundes Leben ermöglichen.

Zur Eröffnung der Konferenz findet am So, den 04. April um 16.30 Uhr ein Pressegespräch statt. Ihre Gesprächspartner sind: Hans Lehrach, MPI Berlin, Vorsitzender des lokalen Organisationskomitees, Yoshiyuki Sakaki, Japan, Präsident von HUGO sowie die drei Referenten der Eröffnungssitzung: Leena Peltonen (Finnland), Maynard Olsen (USA) und Eddy Rubin (USA). An den darauf folgenden Tagen finden jeweils um 10.30 und 14.30 Uhr kurze Presseinformationsgespräche statt.

Ein Public Awareness Forum bietet dem interessierten Bürger parallel die Möglichkeit sich über die Humangenomforschung zu informieren. In der Ausstellung "Das Genom des Menschen", die vom 30. März bis 18. April 2004 im Berliner Medizinhistorischen Museum zu sehen ist, wird der aktuelle Stand des Humangenomprojektes und die zukünftigen Auswirkungen auf die Medizin erläutert. In seinem öffentlichen Vortrag "Der Mensch von Innen" referiert Ernst-Peter Fischer (Universität Konstanz) am 5. April um 19.30 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften über Genomforschung und die zukünftige Form der Wissenschaft. Weitere Informationen unter: http://Das-Genom-des-Menschen.de


Das komplette Programm der Konferenz können Sie sich unter http://hgm2004.hgu.mrc.ac.uk/Programme/ herunterladen.

Weitere Informationen zum neunten Human Genome Meeting (HGM2004) finden Sie unter: http://hgm2004.hgu.mrc.ac.uk/.

Pressevertreter akkreditieren sich bitte unter http://hgm2004.hgu.mrc.ac.uk/Press/.

Dr. Jörg Wadzack | idw
Weitere Informationen:
http://hgm2004.hgu.mrc.ac.uk/Programme/
http://hgm2004.hgu.mrc.ac.uk
http://Das-Genom-des-Menschen.de

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