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26. Deutscher Krebskongress in Berlin: Krebs enträtseln - die Aufgabe des 21. Jahrhunderts

11.02.2004


„Verantwortung übernehmen“ - unter diesem Motto findet vom 27. Februar bis 1. März 2004 der 26. Deutsche Krebskongress im ICC in Berlin statt. Rund 7.000 Teilnehmer aus Medizin, Wissenschaft und Politik werden erwartet, um Neues über den Stand der onkologischen Forschung zu erfahren sowie Perspektiven in der Krebsbekämpfung zu diskutieren. Auch die Deutsche Krebshilfe wird zum Erfolg des größten onkologischen Forums im deutschsprachigen Raum beitragen.



„Krebs ist allgegenwärtig. Jedes Jahr erkranken 350.000 Menschen in Deutschland neu - Krebs kann also jeden treffen“, erläutert Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. Männer sterben am häufigsten an Lungenkrebs, Frauen an Brustkrebs. Die Krankheit Krebs steht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes an zweiter Stelle der Todesursachen. „Krebs zu enträtseln ist eine der großen Aufgaben des 21. Jahrhunderts“, betont Frau Professor Schipanski. „Wir dürfen die Zahlen nicht verdrängen, sondern müssen sie zum Anlass nehmen, um auch in Zukunft den Kampf gegen den Krebs fortzuführen.“ Der Kongress bietet die große Chance, konstruktive Gespräche zu führen und im interdisziplinären Diskurs auch gesundheitspolitisch Stellung zu nehmen.

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Mehr als 600 renommierte Referenten aus dem In- und Ausland sowie zahlreiche Wissenschaftler werden den neuesten Kenntnisstand in der Onkologie miteinander diskutieren. Auch die Deutsche Krebshilfe wird sich auf dem Krebskongress dafür einsetzen, neue Lösungswege im Kampf gegen den Krebs voranzubringen. „Das Spektrum der Vorträge und Symposien spiegelt die Förderpolitik unserer Organisation wider“, so die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. Zahlreiche Projektnehmer der Deutschen Krebshilfe werden auf dem Kongress ihre Forschungsergebnisse präsentieren.

Die Deutsche Krebshilfe ist mit einem Stand vertreten, der vor allem für interessierte Bürger, aber auch für das Fachpublikum umfangreiche Informationen bereit hält. Darüber hinaus richtet sie eine Arbeitskonferenz zur Darmkrebs-Früherkennung aus, beteiligt sich an wissenschaftlichen Symposien und organisiert Pressekonferenzen zu den Themen Brustkrebs und Darmkrebs.

Michaela Monschein | Deutsche Krebshilfe e.V.

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