Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energetische Nutzung von Biomasse

29.09.2003


Chinesisch-deutscher Workshop zur energetischen Nutzung von Biomasse vom 8. bis 11. Oktober 2003 in Peking



Das Institut für Energietechnik, Fachgebiet Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien der TU Berlin und das Institute of Process Engineering der Chinese Academy of Sciences veranstalten vom 8. bis zum 11. Oktober 2003 am Sitz des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung in Peking einen deutsch-chinesischen Workshop zu Themen der energetischen Nutzung von Biomasse. Maßgebliches Anliegen der Veranstaltung ist es, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Bereich der Energieversorgung Chinas zu leisten.



Angesichts des anhaltenden Wirtschaftswachstums ist der Nachhaltigkeitsgrundsatz gerade im Bereich der notwendigen Entwicklungen in Chinas Energiesektor von besonderer Bedeutung. Der Nachhaltigkeitsgrundsatz hat das Ziel, die Verbesserung der ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen der Menschen unter Berücksichtigung der Sicherung der Lebensgrundlagen auch für künftige Generationen zu verbessern. Um eine nachhaltige Energieversorgung zu erreichen sind die durch die Energieerzeugung bedingten Schadstoffemissionen zu reduzieren und die verfügbaren Ressourcen effizienter zu nutzen. Dafür ist eine zielgerichtete Forschung und Entwicklung für die hierfür erforderlichen Produkt- und Prozessinnovationen unabdingbar. Internationale Kooperationen im Wissenschaftsbereich eröffnen dabei die Möglichkeit, die neuesten Erkenntnisse aller beteiligten Parteien in die Entwicklung einfließen zu lassen und somit ein hohes Maß an Innovationen zu erreichen.

Etwa 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beiden Länder werden in Fachvorträgen die Forschungsgebiete, in denen sie tätig sind, vorstellen, über Forschungsergebnisse berichten sowie einen Ausblick auf die Ziele der künftigen Forschungsarbeiten vermitteln. Im Rahmen der Veranstaltung werden, aufbauend auf der wissenschaftlichen Lösungskompetenz von Wissenschaftlern aus beiden Nationen, in erster Linie grundlagenforschungsrelevante Themen diskutiert. Die Schwerpunkte liegen hierbei in den Bereichen der Verbrennung/Vergasung von Biomasse, der Pyrolyse von Biomasse und biologischer Vefahren wie z. B. der Biogasnutzung.

Im Ergebnis der Diskussion der Fachvorträge sollen aussichtsreiche Felder für gemeinsame Forschungsarbeiten deutscher und chinesischer Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen identifiziert und damit gemeinsame Forschungsprojekte angeregt und angestoßen werden. Die Konferenzsprache ist englisch. Die wissenschaftliche Tagungsleitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Li Jinghai von der Chinese Academy of Sciences und Prof. Dr. rer. nat. Frank Behrendt von der TU Berlin. Der Workshop wird vom Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung unterstützt. Das Zentrum ist auch der Veranstaltungsort (Shuangqing Lu 83, Beijing 100085, P. R. China).

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Frank Behrendt vom Institut für Energietechnik der TU Berlin, Tel.: 030/314-79724, Fax: -22157, E-Mail: frank.behrendt@tu-berlin.de


Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2003/pi197.htm

Weitere Berichte zu: Wissenschaftsförderung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE