Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2. Europäischer Gesundheitskongress

09.09.2003


Steigende Krankenhausausgaben können nach Ansicht des Münchner Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Günter Neubauer auch durch Einführung eines diagnosebezogenen Vergütungssystems (DRGs) langfristig nicht vermieden werden. "Die Ausgaben steigen weiter an, so lange medizinische Innovationen den Patienten zu Gute kommen sollen und die Bevölkerung altert", sagte Neubauer im Vorfeld des 2. Europäischen Gesundheitskongresses, der am 6. und 7. Oktober 2003 im Hotel Hilton Park München stattfindet.

Von den europäischen Nachbarländern könnten deutsche Krankenhaus- Manager aber lernen, dass bei ihnen DRGs als "Instrument zur Verbesserung der Effizienz im Krankenhaus" eingesetzt würden. Auf dem Kongress in München bestehe ausreichend Gelegenheit, sich über diese Erfahrungen Europas in Sachen DRGs fachlich auszutauschen, betonte Neubauer.

Die zweitägige Veranstaltung wendet sich an leitende Mitarbeiter in Krankenhäusern und Rehabilitations-Einrichtungen, an Ärztliche Leitungen, an Verwaltungen und Geschäftsführer, an Führungskräfte der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen sowie an Vertreter der Verbände und Parteien. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen neben Erfahrungen beim Einführungsprozess der DRGs auch die Neuorientierung in der Rehabilitation, die Zukunft der Kuren, Fragen zur Arzneimittel-Distribution sowie Gesundheitssysteme im europäischen Vergleich. Ein weiterer Fokus liegt auf der Informationstechnologie, die durch die beschlossene Einführung der Gesundheitskarte zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor für Krankenhäuser und Versicherungen wird.

Erwartet werden zum Kongress Spitzenpolitiker von Regierung und Opposition. So informieren der stellvertretende Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Gesundheit und soziale Sicherung, Horst Schmidbauer, und der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Horst Seehofer, über das weitere Vorgehen nach der Konsensfindung in Sachen Gesundheitsreform 2003. Eröffnet wird der Gesundheitskongress durch den wissenschaftlichen Leiter, Senator a.D. Ulf Fink, und den bayerischen Staatssekretär für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Georg Schmid.



Veranstalter:

... mehr zu:
»DRGs »Gesundheitskongress


WISO S.E. Consulting GmbH
Züricher Str. 27, 81476 München

Tel.: +49 (0)89 / 55 26 59 77
Fax: +49 (0)89 / 55 26 59 79
Mail: presse@wiso-gruppe.de

Information & Anmeldung:

Agentur WOK GmbH,
Palisadenstraße 48, 10234 Berlin
Telefon: +49 (0)30 / 49 85 50 31
Telefax: +49 (0) 30 / 49 85 50 30
Mail: info@gesundheitskongress.de

| WISO S.E. Consulting
Weitere Informationen:
http://www.gesundheitskongress.de
http://www.wiso-gruppe.de

Weitere Berichte zu: DRGs Gesundheitskongress

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie