Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dresden, Karlsruhe und Strasbourg setzen neue forschungspolitische Maßstäbe in der Nanotechnologie

02.09.2003


Vom 20. - 21.11.2003 veranstalten die Städte Dresden, Karlsruhe und Strasbourg, unterstützt durch den VDI, ihr zweites internationales Nanotechnologie-Symposium mit Fachausstellung Nanofair, diesmal in Dresden, im Sächsischen Landtag.


Motto der Nanofair 2003 ist es: "Neue Ideen für die Industrie" vorzustellen. Nanotechnologie ist ein sehr junges, spannendes Innovationsfeld mit einer verblüffenden Palette von Einsatzmöglichkeiten. Auch heute schon hat es in nahezu alle Lebensbereiche Einzug gehalten. Die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten, die unvorstellbar minimalen Dimensionen und die in den Medien publizierten Visionen zu künftigen Anwendungen sind oft verwirrend. Die Veranstalter wollen deshalb eine Plattform bieten, auf der sich Wissenschaftler und Unternehmer treffen können, um sich über neue Forschungsergebnisse und Trends zu informieren und um den Transfer der Innovationen in die Praxis zu beschleunigen. Besonders mittelständische Unternehmen sollen die Möglichkeit haben, ihre speziellen Wünsche und Fragen für Anwendungen mit den geeigneten Fachleuten zu besprechen. Schwerpunktthemen der Nanofair 2003 sind die Bereiche Elektronik, Life Science, Materialien, Optik und Automotive. Dabei soll auch wieder die Gelegenheit zum Austausch mit zahlreichen internationalen Gäste, u. a. aus Frankreich, Italien, Kanada, Korea und Brasilien gegeben werden.

Die Schirmherrschaften für die Nanofair 2003 wurden von der deutschen Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn und der französischen Ministerin für Forschung und Technologie, Claudie Haigneré übernommen.


Beide Ministerinnen würdigen das besondere Engagement der Städte. Dazu Bundesministerin Bulmahn in ihrem Grußwort: "Ich begrüße die gemeinsame Initiative von Dresden, Karlsruhe und Strasbourg, dieses internationale Nanotechnologie-Symposium durchzuführen, daher ausdrücklich. Die Einbindung der Nanotechnologie-Kompetenzzentren, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und die Mitarbeit der jeweiligen Universitäten unter dem Motto "Neue Ideen für die Industrie" sind Kristallisationspunkte des von uns allen gewünschten Technologietransfers. Die drei Städte setzen damit - auch grenzüberschreitend - neue forschungspolitische Maßstäbe."

Als Referenten wurden u. a. Prof. Harald Fuchs, internationaler Experte auf dem Gebiet der Rastersondenmikroskopie, Dr. Ulf König - Nanoexperte bei DaimlerChrysler, Dr. Heinz Hilgers (IBM Deutschland), Prof. Renato Bozio (Universität Padua, Italien), Young-Soon Kwon (Universität Ulsan, Südkorea), Experten des Forschungszentrums Karslruhe und aus Strasbourg eingeladen.

Prof. Karl-Joachim Ebeling (Leiter Forschung Infineon Technologies München) und Dr. Ehrenfried Zschech (AMD) werden einen Überblick zu aktuellen Trends und langfristigen Entwicklungen in der Mikroelektronik und Strukturen im Nanobereich mit neuen Lithographie-Verfahren geben. Dr. Johannes Strümpfel (VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH Dresden) spricht - als Vertreter eines der weltweit führenden Unternehmen auf diesem Gebiet - über großflächige Glasbeschichtung zur optischen Vergütung.

Einen Ausblick auf das Machbare und das Visionäre in der Nanotechnologie wird Prof. Wolfgang M. Heckl (TU München und Lehrstuhl für Nanowissenschaften an der University of Tokyo) geben. Heckl ist im Guiness-Buch der Rekorde vertreten, mit dem Schreiben eines atomaren Bits - dem kleinsten gebohrten Loch der Welt.

Es ist ein umfangreiches wissenschaftliches Rahmenprogramm geplant, welches auch zum Teil für andere Interessierte geöffnet wird. Informationen erhalten Sie unter www.nanofair.com oder beim Amt für Wirtschaftsförderung Dresden, Tel.: 0351 / 488 27 29, E-Mail: slettau-tischel@dresden.de


Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Landeshauptstadt Dresden
Amt für Wirtschaftsförderung
01001 Dresden, Postfach 120 020
Frau Sabine Lettau-Tischel
Telefon: (0351) 488 27 29
Telefax: (0351) 488 24 04
E-mail: slettau-tischel@dresden.de

Nanotechnologie-Kompetenzzentrum "Ultradünne funktionale Schichten" (Nano-CC-UFS)
Geschäftsstelle im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden
01277 Dresden, Winterbergstr. 28
Dr. Ralf Jäckel
Telefon: (0351) 25 83 444 oder (0172) 84 20 734
Telefax: (0351) 25 83 300
E-mail: ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de

Dr. Ralf Jaeckel | idw
Weitere Informationen:
http://www.nanofair.com
http://www.dresden.de
http://www.nanotechnology.de

Weitere Berichte zu: Nanotechnologie Wirtschaftsförderung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften