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"Struktur und Chemie": Veranstaltung zum Jahr der Chemie in Garching

03.07.2003


Experten erklären moderne Methoden zur Untersuchung von Molekülen



Die Fakultät für Chemie der Technischen Universität München in Garching lädt Schüler, Lehrer und alle Interessierten am Mittwoch, den 9. Juli zwischen 13.00 und 18.00 Uhr zu ihrem Symposium "Struktur und Chemie" ein. In der Veranstaltung zum "Jahr der Chemie 2003" wollen Experten, darunter der Chemie-Nobelpreisträger Prof. Robert Huber, drei der wichtigsten Methoden vorstellen, mit denen Wissenschaftler die räumliche Struktur von Molekülen genau bestimmen können.

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Die Struktur chemischer und biologischer Verbindungen bestimmt sehr stark deren Eigenschaften und Wirkungen. Daher hat die Entschlüsselung der Strukturen von Proteinen und anderen Biomolekülen in den letzten Jahrzehnten erst den ungeheueren Fortschritt in Pharmazie und Chemie bis hin zur Mikrobiologie ermöglicht.

Ein großer wissenschaftlicher Erfolg war beispielsweise die Aufklärung der dreidimensionalen Struktur des Reaktionszentrums bei der Photosynthese. Mit Hilfe der Röntgenstrukturanalyse gelang es Wissenschaftlern, ein sehr genaues Bild von dem Molekül zu gewinnen, das im Zentrum des Geschehens steht. Für diese Arbeit wurde Robert Huber 1988 gemeinsam mit Johann Deisenhofer und Hartmut Michel mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet. Im Rahmen des Symposiums am 9. Juli wird eine Büste Hubers, außerplanmäßiger Professor der TU München, in der Ehrengalerie der Nobelpreisträger der Fakultät für Chemie feierlich enthüllt.

Das Symposium "Struktur und Chemie" findet statt am Mittwoch, 9. Juli 2003, in der Fakultät für Chemie, Hans-Fischer Hörsaal, Lichtenbergstr. 4, 85748 Garching

Das Programm der Veranstaltung Struktur und Chemie:

13:00 Uhr: Prof. Horst Kessler, Technische Universität München
NMR-Spektroskopie als Schlüsseltechnologie in der Medizinischen Chemie

14:00 Uhr: Prof. Wolfgang Scherer, Universität Augsburg
Analyse elektronischer Strukturen mit Neutronenbeugung

15:30 Uhr Prof. Robert Huber, Max-Planck-Institut für Biochemie und TU München
Proteinkristallographie am Schnittpunkt von Chemie, Physik und Biologie

16:30 Uhr: Enthüllung der Büste von Prof. Robert Huber durch TU-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann
Anschließend Ausklang mit Bayerischer Brotzeit


Kontakt
Technische Universität München
Presseund Kommunikation
Dr. Viola Klamroth
Tel. 089/289-12890
Fax: 089/289-12892
klamroth@zv.tum.de


Dieter Heinrichsen M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.ch.tum.de/symposium/

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