Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bekanntgabe der Gewinner des europäischen IST-Preises

02.07.2003



Wie am 27. Juni bekannt gegeben, stehen nun die 20 Preisträger des von der Kommission gesponserten europäischen IST-Preises fest. Sie wurden aus 420 Bewerbungen aus 28 Ländern ausgewählt.


Die Projekte zu Innovationen im Bereich Technologien der Informationsgesellschaft (IST) stammen aus Frankreich, Deutschland, Irland, Israel, Norwegen, Spanien, Schweden, der Schweiz und dem VK. Höhepunkt des Wettbewerbs ist die Bekanntgabe der drei Hauptgewinner auf einer feierlichen Veranstaltung zum IST-Preis 2003 in Mailand.

Wie es in einer Presseerklärung der Veranstalter des europäischen IST-Preises Euro-CASE zur Bekanntgabe der Gewinner heißt, sind die "große Anzahl von Beiträgen und ihre hohe Qualität ein Beweis dafür, welche Bedeutung dieser Preis für die Förderung der Innovation in der europäischen IST-Branche hat".


Die Preisträger werden auf der Grundlage von vier Hauptauswahlkriterien ausgewählt: technische Kompetenz, innovativer Inhalt, potenzieller Marktwert und Potenzial zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Neben einem Preisgeld von insgesamt 700.000 Euro werden sich die drei Erstplatzierten internationaler Anerkennung und eines großen Interesses seitens der Investoren erfreuen können.

Zu den diesjährigen Preisträgern gehört das Projekt Beyond Babel von dem deutschen Unternehmen Linguatec. Bei dem Projekt handelt es sich um ein multilinguales Konferenz- und Kommunikationssystem, das gesprochene Sprache von einer Sprache in eine andere Sprache übersetzt.

Das israelische Unternehmen Tadiran Spectralink erhält die Auszeichnung für das von ihm entwickelte System AMON, ein tragbares Gesundheitsüberwachungsgerät, das lebenswichtige Körperfunktionen überwacht und analysiert und über eine Mobilfunkverbindung mit medizinischen Zentren verbunden ist.

Appear Networks aus Spanien hat den Appear Provisioning Server 3.5 entwickelt, mit dem drahtlose Anwendungen an Mitarbeiter und öffentliche Benutzer von Drahtlosnetzen in Einrichtungen wie Flughäfen, Bahnhöfen und Krankenhäusern übertragen werden können.

Die einzige akademische Einrichtung unter den 20 Preisträgern ist die University of Greenwich, die für ihre Entwicklung EXODUS ausgezeichnet wird, eine Computersoftware, die Evakuierungsmaßnahmen bei Katastrophen simuliert und Entwickler von Flugzeugen, Gebäuden und Schiffen dabei unterstützen soll, Menschenleben zu retten.

Die Preisverleihung an die drei Erstplatzierten erfolgt am 2. Oktober in Mailand durch den EU-Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft Erkki Liikanen sowie durch den italienischen Minister für Innovation und Technologien Lucio Stanca.

| Cordis Nachrichten
Weitere Informationen:
http://europa.eu.int/information_society/istevent/2003/eistp/index_en.htm
http://dbs.cordis.lu/cgi-bin/srchidadb?CALLER=NHP_DE_NEWS&ACTION=D&SESSION=&RCN=EN_RCN_ID:20494&TBL=DE_NEWS

Weitere Berichte zu: IST-Preis Informationsgesellschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen

05.12.2016 | Förderungen Preise

Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik

05.12.2016 | Energie und Elektrotechnik