Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Trinkwassergewinnung durch Uferfiltration

03.06.2003


Mit Trinkwassergewinnung durch Uferfiltration beschäftigt sich ein internationaler wissenschaftlicher Workshop des Kompetenzzentrums Wasser Berlin vom 10. bis 13. Juni in Berlin im Wannsee-Forum. Mehr als 70 Fachleute werden drei Tage lang erste Zwischenergebnisse eines Berliner Verbundforschungsvorhabens zur Uferfiltration diskutieren und über eigene Forschungsaktivitäten berichten.



Am Verbundvorhaben "Natürliche und Künstliche Systeme der Grundwasseranreicherung und Infiltration"(Kurztitel NASRI) beteiligen sich die Technische Universität Berlin, die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität, das Umweltbundesamt sowie das Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Die Finanzierung des Vorhabens tragen die Berliner Wasserbetriebe und Veolia Water.

... mehr zu:
»KWB »Trinkwassergewinnung


Uferfiltration ist ein naturnahes Verfahren zur Gewinnung der Trinkwassergewinnung, das in Berlin seit über 100 Jahren erfolgreich angewandt wird. Das Grundprinzip dieses Verfahrens beruht darauf, Fluss- oder Seenwasser über die Uferzonen der Gewässer aktiv zu filtrieren. Durch Anordnung von Brunnen entlang der Gewässerufer wird das Oberflächenwasser dazu gebracht, langsam im Boden der Uferzone zu versickern. Dabei wird das Wasser durch natürliche Prozesse im Boden gereinigt und erreicht anschließend die Qualität von Grundwasser.

Im Fokus des Workshops stehen Forschungsaktivitäten, die Auskünfte über die zukünftige Sicherheit dieses Verfahrens liefern. Besonderes Interesse liegt dabei auf vermehrt in Gewässern nachweisbare Stoffe wie Arzneimittelrückstände, Algentoxine, aber auch Bakterien und Viren. Weiterhin sollen Modelle zur Unterstützung von Planung und Betrieb neuer Anlagen zur Uferfiltration in anderen Regionen der Erde diskutiert werden.

Das Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) ist ein Public Private Partnership Unternehmen, gegründet im Dezember 2001 in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH: Es hat die Aufgabe, als Netzwerkknoten den Standort Berlin als internationales Zentrum auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft und -technologie zu profilieren. Partner und Akteure sind wissenschaftliche Einrichtungen, öffentliche Institutionen, Wirtschaftunternehmen sowie Multiplikatoren aus dem öffentlichen und privaten Bereich.

Gesellschafter der KWB gGmbH sind die Technologiestiftung und Innovationszentrum Berlin (TSB), die Technische Universität Berlin, die Berlinwasser Gruppe sowie Veolia Water (ehemals Vivendi Water) mit jeweils 25 % Gesellschaftsanteil.

Kontakt:

Dr. Bodo Weigert, Dr. Birgit Fritz
KompetenzZentrum Wasser Berlin
Cicerostr. 24, 10709 Berlin
Fon +49 30 31508 220
Fax +49 30 31508 222
E-mail: bodo.weigert@kompetenz-wasser.de

Tagungsadresse und Tagungsort:

WannseeFORUM e.V.
Hohenzollernstrasse 14
14109 Berlin
Fon +49 30 806 80 0
Fax +49 30 806 80 88

Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.kompetenz-wasser.de

Weitere Berichte zu: KWB Trinkwassergewinnung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie