Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vom Prototypen zur Kleinserie

27.05.2003


Fraunhofer IPK informiert auf den Thementagen »Kleinserien- und Prototypenfertigung« am 4. und 5. Juni 2003 über das Wachstumsthema Rapid Prototyping.



Kürzere Entwicklungszeiten, geringere Produktionskosten und verbesserte Produktqualität – diesen Anforderungen müssen Hersteller heute branchenweit gerecht werden. Bereits in der Planungsphase werden dafür Anschauungs- und Funktionsmodelle benötigt, mit denen die Eigenschaften zukünftiger Produkte schnell überprüft und Konstruktions- und Designfehler frühzeitig korrigiert werden können. Der Bedarf an derartigen physischen Prototypen steigt weltweit kontinuierlich. Schneller und kostengünstiger als mit dem herkömmlichen Modellbau können sie mit so genannten Rapid Prototyping-Verfahren hergestellt werden. Sie setzen Computerdaten direkt in reale dreidimensionale Modelle um und verkürzen damit wesentlich den Entwicklungsprozess.

... mehr zu:
»IPK »Prototyping


Auf der zweitägigen Veranstaltung am Fraunhofer IPK werden zunächst aktuelle Entwicklungen und industrielle Anwendungen des Rapid Prototyping vorgestellt. Im Mittelpunkt des zweiten Teils der Thementage steht die Präsentation von FuE-Aktivitäten auf dem Gebiet der Kleinserien- und Prototypenfertigung. Diese Projekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung innerhalb des Rahmenkonzeptes »Forschung für die Produktion von morgen« gefördert. Obwohl heute mit Rapid Prototyping-Verfahren auch Formen und Werkzeuge bis hin zu Kleinserien vor allem für die Automobil- und Haushaltsgeräteindustrie realisiert werden, ist das Werkstoffspektrum dieser Technologien noch sehr begrenzt. Um dem wachsenden Bedarf der kunststoff- und metallverarbeitenden Industrie Rechnung zu tragen, werden deshalb in acht Verbundvorhaben innovative Werkstoff, Technologie- und Maschinenkonzepte entwickelt.

Das Fraunhofer IPK entwickelt seit 1993 Lösungen für Rapid Prototyping. In Zusammenarbeit mit der TU Berlin wird derzeit im Projekt PROPRINT an der Herstellung serienidentischer Prototypen mittels 3D-Drucktechnologie gearbeitet. Damit zukünftig sehr genaue und komplexe Kunststoffteile hergestellt werden können, wird das Verfahren modifiziert und an ein größeres Werkstoffspektrum angepasst. Diese Verfahrensweiterentwicklung soll insbesondere in der Automobilindustrie zu einem beschleunigten Serienanlauf beitragen.

Die Veranstaltung richtet sich an Anwender von Rapid Prototyping-Technologien, Dienstleister und Anlagenhersteller. Für konkrete Anwendungsfälle der Teilnehmer werden mögliche Lösungsansätze aufgezeigt und diskutiert.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Stefan Dreher
Tel. +49 (0) 30 / 3 90 06-111
Fax. +49 (0) 30 / 3 91 10 37
E-Mail: stefan.dreher@ipk.fraunhofer.de




Claudia Schiebold | Fraunhofer IPK
Weitere Informationen:
http://www.ipk.fraunhofer.de/Veranstaltungen

Weitere Berichte zu: IPK Prototyping

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie