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Lasertechnik auf der Hannover Messe

26.02.2003


Auf der diesjährigen Hannover Messe (07.-12.04.2003) präsentiert das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) den innovativen produktionsorientierten Einsatz des Lasers sowohl in der Mikro- als auch der Makromaterialbearbeitung.



Auf der diesjährigen Hannover Messe (07.-12.04.2003) präsentiert das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) den innovativen produktionsorientierten Einsatz des Lasers sowohl in der Mikro- als auch der Makromaterialbearbeitung. Folgende Themenschwerpunkte finden Besucher der Hannover Messe auf dem LZH-Stand in Halle 6, Stand C07.



Mikromaterialbearbeitung und -systemtechnik
Moderne Lasertechnik liefert das Werkzeug zu feiner, schneller, zuverlässiger und "intelligenter" Mikromaterialbearbeitung. Das LZH informiert über die neuesten Entwicklungen in der Lasertechnik im Bereich der Mikromaterialbearbeitung, Mikrosystemtechnik und Lasermedizintechnik. Mit Unterstützung einer 3D-Präsentation können am LZH gefertigte Mikrobauteile (von miniaturisierten Zahnrädern bis zu einer 60 µm kleinen Venus) aus den unterschiedlichsten Materialien besichtigt werden.


Laserstrahlgeschweißte Edelstahl-Waggons kommen ins Rollen
Für Personen-Schienenfahrzeuge wurde am LZH in Zusammenarbeit mit Alstom-Linke-Hofmann-Busch in Salzgitter ein Laser-Fügeverfahren zur Herstellung leichter Edelstahlseitenwandstrukturen entwickelt. Das konventionelle Schweißen führt besonders auf der sichtbaren Außenseite zu Verwerfungen, die durch aufwendige Richtarbeiten minimiert werden. Beim Laserstrahlschweißen mit CO2-Lasern wird der Bauteilverzug durch die systematische Anpassung der Nahtgeometrie (Entwicklung der Pendelnaht) unter Beibehaltung des erforderlichen Tragverhaltens deutlich reduziert. Das Verfahren wird bei Alstom-LHB schon in der Serienfertigung eingesetzt.

Glastrennen einfach gemacht - mit dem Laser
Das LZH hat ein neuartiges Glastrennverfahren, das sogenannte Multiple Laser Beam Absorption Cutting (MLBA Cutting), entwickelt. Dieses Prinzip beruht auf dem Einsatz mehrerer Laser und der gezielten Ausnutzung der Teilabsorption von Laserstrahlung im Glas. Durch eine effektive Strahlführung können in flexibler Weise sowohl dickwandige Gläser als auch Funktionsgläser für die High-Tech-Branchen mit hohen Kantenqualitäten geschnitten werden. Eine kontrollierte Rissführung ermöglicht hierbei sogar das Schneiden komplexer Konturen.

Die Vorteile des neuartigen Verfahrens liegen sowohl im berührungslosen Bearbeiten - gerade bei dünnwandigen Gläsern - als auch bei der verfahrensbedingten Vermeidung von Splitterbildung in der Trennkante.

Innenrohrbearbeitung mit dem Laser
Das LZH hat einen innovativen Bearbeitungskopf für die Innenrohrbearbeitung entwickelt. Vorteilhaft ist, dass das Werkstück fest steht, während der Kopf die rotatorische Bearbeitungsbewegung durchführt. Mit einer maximalen Laserleistung von 4 KW und mit wahlweise einem Punktfokus oder einem Linienfokus kann der Kopf für das Beschichten oder Härten der Innenrohrseite eingesetzt werden. Rohre mit einem Innendurchmesser von 70-150 mm und einer maximalen Bearbeitungstiefe von 280 mm können problemlos bearbeitet werden. Bei einem Rohrdurchmesser von 75 mm kann der Kopf mit einer Geschwindigkeit von 1,3 m/min verfahren werden. Ferner verfügt der Innenbearbeitungskopf über eine Kollisionskontrolle.

Geschweißte Kunststoffteile
Das Laserdurchstrahlschweißen wird zunehmend für das Fügen von Kunststoffbauteilen eingesetzt, die mit integrierten elektronischen oder feinmechanischen Bauelementen sehr empfindlich sind, die eine komplexe Geometrie aufweisen oder die hohen Reinlichkeitsanforderungen unterliegen. Durch die präzise und kontaktlose Energieeinbringung ist der Laser für diese industriellen Einsätze prädestiniert. Auf dem Messestand des LZH werden geschweißte Kunststoffteile in verschiedenen Materialkombinationen und Schweißgeometrien präsentiert.

Ein begrenztes Kontingent von kostenlosen Messekarten stellt das LZH den Messebesuchern zur Verfügung. Für Messekarten oder weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit Herrn Michael Botts auf: bt@lzh.de.

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Herr Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Telefon: +49 511 2788-151
Telefax: +49 511 2788-100
E-Mail: bt@lzh.de

Michael Botts | idw
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

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