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Kongress "Genetics of Complex Diseases" - Genetische Ursachen komplexer Erkrankungen

03.02.2003


Dass die Blutkrankheit Sichelzellanämie durch einen einzigen falschen "Buchstaben" in der genetischen Bauanleitung des Menschen hervorgerufen wird, lernt heute jeder Biologieschüler in der Oberstufe. Sehr viel häufiger sind aber Erkrankungen, bei deren Entstehung eine Reihe von Genen eine Rolle spielen - so die manische Depression, Asthma oder manche Formen des Diabetes. Entsprechend aufwendig ist es, die beteiligten Erbanlagen zu identifizieren.



Am 10. und 11. Februar widmet sich ein internationaler Kongress im alten Bonner Wasserwerk dem Thema "Genetics of Complex Diseases". Veranstalter sind die Institute für Humangenetik sowie für Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie der Universität Bonn.

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Wie sehr die genetisch komplexen Erkrankungen momentan die Fachwelt beschäftigen, zeigt schon die Liste der Teilnehmer: Die Organisatoren erwarten über 350 Wissenschaftler aus Europa und den USA, aber auch aus Israel, Japan und Ghana. Von der Erforschung der genetischen Ursachen erhoffen sich Mediziner ein besseres Verständnis, wie komplexe Erbkrankheiten entstehen, und damit auch neue Therapieansätze.

Frank Luerweg | idw
Weitere Informationen:
http://www.meb.uni-bonn.de/genomics.bonn

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