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Hilfe gegen den plötzlichen Herztod: Internationales Symposium

22.01.2003


Herzrhythmusstörungen führen in Deutschland jährlich in rund 100.000 Fällen zum "plötzlichen Herztod", bei dem zumeist jede Hilfe zu spät kommt.



In den letzten Jahren haben sich sowohl die Erforschung der kardiologischen Grundlagen wie auch die Entwicklung medizintechnischer Hilfsmittel zur Verhinderung des plötzlichen Herztodes in Form von implantierbaren Defibrillatoren deutlich verbessert. Als weiteres wichtiges Therapieverfahren, das am UKBF jährlich in mehr als 100 Fällen angewandt wird, gilt die katheterbasierte Radiofrequenz-Ablationsbehandlung, mit der durch die örtliche Erhitzung von Herzmuskelzellen die Ausbreitung von Rhythmusstörungen wirksam verhindert werden kann.

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»Herzrhythmusstörung »Herztod


Der gegenwärtige Stand der Erforschung und Therapie von Herzrhythmusstörungen steht im Mittelpunkt eines hochkarätigen internationalen Symposiums, das Ende dieser Woche mit rund 150 Teilnehmern im Berliner Hotel Adlon stattfindet. An zwei Tagen stellen Mediziner aus dem In- und Ausland neueste Ergebnisse aus der genetischen, pathologischen und elektrophysiologischen Herzrhythmusforschung vor. Breiten Raum werden auch die neuen Möglichkeiten zur Risikoabschätzung von Herzrhythmusstörungen und ihre Folgen für die klinische Praxis einnehmen.

Das Symposium - jährlich das erste Konferenz-Highlight der UKBF-Kardiologie - wurde von vom Leiter der Medizinischen Klinik II, Prof. Dr. Heinz Peter Schultheiss zusammen mit den Herzrhythmusspezialisten Dr. Markus Zabel und Dr. Christian Sticherling vorbereitet. Die drei Mediziner möchten Ihnen die Neuigkeiten der Tagung und fachliche Hintergründe in einem Pressegespräch vorstellen, zu dem wir Sie hiermit herzlich einladen:

Symposium "Current Aspects in Basic and Clinical Electrophysiology" vom 24.-25.1. 2003 im Hotel Adlon, Unter den Linden 77, 10117 Berlin

Kontakt:

Prof. Dr. H.P. Schultheiss
Medizinische Klinik II - Kardiologie und Pulmologie
Klinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin
Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin-Steglitz
Tel.: 030-84452343, Fax.: 030-84453565,
e-Mail: schultheiss@ukbf.fu-berlin.de

Hedwig Görgen | idw
Weitere Informationen:
http://www.fu-berlin.de

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