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Drei neue Humboldt-Preisträger für die Universität

17.12.2002


Es ist so etwas wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und gleichzeitig ein Ausweis hervorragender Bayreuther Forschung was Dr. Manfred Osten als Generalsekretär der AvHS jetzt Präsident Ruppert mitteilte.



Die Humboldt-Stiftung finanziert drei neue internationale Forschungskooperationen aus ihrem Preisträgerprogramm. Es handelt sich dabei um Professor Dr. Jean-Marc Moura aus Frankreich, der im Forschungspreisprogramm auf Gegenseitigkeit bei Professor Dr. János Riesz am Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft und Komparatistik forschen wird. Aus dem gleichen Programm auf Gegenseitigkeit kommt Professor Dr. Yeshayahu Talmon aus Israel nach Bayreuth und wird bei den Professoren Dr. Georg Krausch (Lehrstuhl Physikalische Chemie II) und Dr. Heinz Hoffmann (Lehrstuhl Physikalische Chemie I) forschen. Mit diesen beiden Preisen honoriert die Humboldt-Stiftung auch die internationale Anerkennung des wissenschaftlichen Profils der Bayreuther Lehrstühle. Dr. Osten: "Dieser Erfolg belegt anschaulich die Attraktivität ihrer Forschungseinrichtung für die globale Elite der Wissenschaft. Durch diese neuen Kooperationen treiben Sie und Ihre Kollegen die dringend notwendige Internationalisierung des Wissenschaftsstandortes Deutschland vorbildlich voran". Bei dem dritten Preisträger handelt es sich um Professor Ezenwa Oaheto, der, versehen mit einem Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, voraussichtlich Mai 2003 erneut nach Bayreuth kommen wird. Gastgeber ist dann Professor Dr. Eckhard Breitinger, der diese Rolle bereits mehrfach für Professor Oaheto ausfüllte, wenn der nämlich als DAAD-Gastwissenschaftler oder als Humboldt-Stipendiat nach Bayreuth gekommen war. Der Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis gilt speziell für junge Spitzenwissenschaftler, die für längerfristige Kooperationen mit Fachkollegen in Deutschland eintreten wollen und ist mit 55.000 Euro dotiert. Der Humboldt-Forschungspreis, mit dem die Professoren Moura und Talmon nach Bayreuth kommen, ermöglicht es seit 30 Jahren international anerkannten ausländischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ihre herausragende Lebensleistung zu ehren und sie zu einem selbstgewählten Forschungsvorhaben in Kooperation mit Fachkollegen in Deutschland einzuladen. Diese Preise sind mit bis zu 75.000 Euro dotiert. Dazu nutzen rund 500 Forschungsinstitute in Deutschland jährlich die Chance, ihre Arbeitsgruppen um einen hoch qualifizierten, promovierten Humboldt-Stipendiaten aus dem Ausland zu bereichern und im Gegenzug erhalten zusätzlich jährlich 150 deutsche Nachwuchswissenschaftler ein Feodor Lynen-Stipendium der Humboldt-Stiftung, um sich bei angesehenen Forschungsinstituten im Ausland weiter zu qualifizieren.

Kerstin Wodal | IDW

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