Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Science goes Business" im Technologiezentrum Warnemünde

29.11.2002


Exklusiver Zugang zu Innovationen für Venture-Capital-Geber/ Mecklenburg-Vorpommern startet in eine neue Gründerwelle im Hochschulbereich



Mit aktuellen Geschäftsideen junger Existenzgründer im Nordosten der Republik können sich Wagniskapitalgeber auf dem Investorenforum "Science goes Business" im Technologiezentrum Rostock-Warnemünde vertraut machen. "Wir verschaffen Venture-Capital-Gesellschaften einen exklusiven Zugang zu erstklassigen Gründungsideen im Technologie-Bereich", verspricht Mitveranstalter Georg Maghon, Geschäftsführer des Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern e.V., FMV. "Andererseits wollen wir Gründern den schnellen Zugang zu Kapital ermöglichen." Unbeeindruckt von Rezession und Zusammenbruch des Neuen Marktes gründen Wissenschaftler Jahr für Jahr eigene Unternehmen auf der Basis ihrer Arbeiten im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich. "Science goes Business" wurde von der Arbeitsgruppe BusinessFLAIR entwickelt. Die Mitglieder der Gruppe, die INI-GraphicsNet Stiftung, der Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern e.V.und die Patentverwertungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern AG stellen das Gesamtkonzept während des



Investitionsforum "Science goes Business"
Zeit: 4. Dezember 2002, 14:00 Uhr,

Ort: Technologiezentrum Warnemünde, TZW,
Friedrich-Barnewitz-Straße 3, 18119 Rostock

vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen von GründerFLAIR MV statt, das in der neuen Initiative Exist Transfer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Ziel dieser Initiative ist es, Hochschulangehörigen den Start in die Selbständigkeit sowie später auch den Markteintritt zu erleichtern und solchermaßen die Zahl von Firmen-Gründungen aus diesem Bereich zu erhöhen. Mecklenburg-Vorpommern gehört damit zu zehn vom BMFB ausgewählten Modell-Regionen für den Transfer wissenschaftlicher Ideen in die wirtschaftliche Praxis. Träger des Gründernetzwerkes GründerFLAIR MV sind neben dem Forschungsverbund FMV die fünf Universitäten und Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns sowie 12 weitere Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Unter anderem werden in jährlichen Ideenwettbewerben die innovativsten Produktideen aus den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der nordöstlichen Region ermittelt. Im diesjährigen Ausscheid konnten sich 18 Ideenskizzen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik sowie Biotechnologie für eine Förderung qualifizieren. Die Preisträger erarbeiten nun ihre Businesspläne. Die Initiative GründerFLAIR MV fungiert dabei als Beraterin sowie als Vermittlerin gewissermaßen zwischen Geist und Kapital. Das Investorenforum am 4. Dezember bildet den Auftakt für den Aufbau entsprechender Investment-Netzwerke, auf welche die jungen Firmengründer zurückgreifen können.

In den zurückliegenden vier Jahren hat allein der Forschungsverbund FMV 100 Gründer von 43 Technologieunternehmen in die berufliche Selbständigkeit begleitet. Die Forschungseinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns besitzen, wie FMV-Geschäftsführer Maghon betont, im Bereich technologieorientierter Unternehmen ein enormes Potenzial. Das zeige sich unter anderem an der Dichte von Hightech-Unternehmen allein in der Biotechnologie. Mit 35 Biotech-Firmen pro 1 Million Einwohner nimmt Mecklenburg-Vorpommern bundesweit eine Spitzenposition ein.

Als Medienvertreter laden wir Sie herzlich zur Teilnahme ein. Bitte melden Sie sich telefonisch (06151/155-146) oder per Mail (Bernad.Lukacin@igd.fhg.de) zum Forum an.

Wir würden uns freuen, Sie in Rostock begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Bernad Lukacin

Weitere Informationen:
Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Frank Büttner,
Friedrich-Barnewitz-Straße 3
18119 Rostock
Telefon: 0381-51079-0
Fax: 0381-51079-20
e-mail: info@fmvev.net


INI-GraphicsNet Stiftung
Wolfgang Kniejski
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Telefon: 06151/155-220
Fax: 06151/155-299
e-mail: ini-stiftung@ini-graphics.net


Kurzprofil INI-GraphicsNet-Stiftung:
Ein prioritäres Ziel der Stiftung ist es, die Ausgründung junger, technologieorientierter und wachstumsstarker Unternehmen nicht nur zu erleichtern, sondern aktiv zu fördern. Forscherinnen und Forschern wird ein guter Start in die Selbstständigkeit ermöglicht, indem sie eine umfassende und kompetente Beratung erhalten - insbesondere zu rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen. "Wir identifizieren Projekte mit kommerziellem Potenzial, betreuen Geschäftspläne und vermitteln internationale Kontakte, neue Partner oder Kunden für die jungen Unternehmen", ergänzt Wolfgang Kniejski, kaufmännischer Geschäftsführer der INI-GraphicsNet Stiftung. Mit dem Ausgründungs- und Inkubatorkonzept der Stiftung und dem Einsatz externer Geldgeber sind schon eine Reihe erfolgreicher Ausgründungen entstanden. Ferner wurde im Rahmen der Stiftungsaktivitäten 1998 ein weltweit einzigartiges studentisches Weiterbildungsprogramm auf dem Sektor Neue Medien entwickelt, Das "International Certificate Program for New Media", kurz ICPNM genannt, kombiniert Neue Medien mit Kunst und Technologie, Management und Marketing und wird u.a. von der renommierten Rhode Island School of Design (USA) betreut. Diese Art Flankierung von Forschungs- und Entwicklungsleistung sind von großer Bedeutung, wenn es darum geht, Innovationsfreude zu fördern sowie neue Märkte und Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen.


Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.fmvev.net
http://www.igd.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: FMV Forschungsverbund Technologiezentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft
18.10.2017 | gbo datacomp GmbH

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017
17.10.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

18.10.2017 | Medizin Gesundheit

Rittal Klima-Tipps: Ist ein Kühlgerät wirklich nötig?

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik

Smartphones im Kampf gegen die Blindheit

18.10.2017 | Medizintechnik