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13. Internationaler Kongress für Interventionelle Kardiologie in Frankfurt am Main

25.11.2002


Stammzellentherapie - medikamentenbeschichtete Stents - intrakoronare Mikrofilter

Herzinfarkte und ihre Folgen als potenziell tödliche bzw. invalidisierende Zivilisationserkrankung können vermieden werden, wenn die zu Grunde liegenden Verengungen von Herzkranzarterien durch Kathetertechnik rechtzeitig erkannt und durch minimal-invasive Implantation eines Stents (Einpflanzung einer Gefäßstütze) behoben werden. Während die revolutionäre Entwicklung medikamentenbeschichteter Stents, die sich nicht wiederverengen können, die Behandlung koronarkranker Patienten grundsätzlich vereinfacht, eröffnet die Gen-Technologie erstmals eine Chance, das nach einem Herzinfarkt abgestorbene Herzmuskelgewebe durch funktionstüchtige Zellen zu ersetzen. Ob von einer verengten Herzkranzarterie die Gefahr eines Herzinfarktes ausgeht, kann neuerdings aber auch durch miniaturisierte Temperatur- und Ultraschallsonden im Herzkranzgefäßsystem festgestellt werden. Kommt es trotz aller Möglichkeiten der Vorbeugung dennoch zu einem lebensbedrohlichen Infarkt, kann dieser bei sofortiger Katheterintervention noch abgewendet werden. Hierzu stehen jetzt auch neuartige Mikrofilter zur Verfügung, die das bedrohte Herzmuskelareal während des Kathetereingriffs in der Herzkranzarterie vor einer Verstopfung durch Blutgerinnsel schützen.

Dies sind nur einige Highlights der internationalen Kardiologentagung in Frankfurt am 6. und 7. Dezember 2002, bei der die zukunftsweisenden Entwicklungen auf dem Gebiet der interventionellen Kardiologie von weltweit führenden Experten diskutiert werden. Nicht nur die Katheterbehandlung von Herzerkrankungen steht dabei zur Debatte, sondern auch andere minimal-invasive Kathetertechniken, mit denen die Durchblutung des Gehirns, der Nieren bzw. der unteren Extremitäten (Beinschlagaderverengung bei Schaufensterkrankheit) wiederhergestellt werden. Völlig neuartig ist auch die künstliche Blombierung des funktionslosen "Herzohres", in dem sich bei bestimmten Herzrhythmusstörungen gefährliche Blutgerinnsel bilden können. Auf der internationalen Kardiologentagung, die vom Kardiologischen Centrum Frankfurt ausgerichtet und von Priv. Doz. Dr. Dr. Jürgen Haase wissenschaftlich geleitet wird, werden über 500 Herzspezialisten aus aller Welt erwartet. Die Teilnehmer können schwierige Eingriffe am Herzen mit Hilfe einer Live-Fernsehübertragung aus den Operationssälen direkt verfolgen.



Kontakt:

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Petra Lux
Kardiologisches Centrum

Tel.: 069-94434-153
Fax: 069-403276
e-mail: kardio.centrum@t-online.de

Petra Lux | Kardiologisches Centrum

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