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education quality forum 2002 "Die Neuen Medien und ihr Beitrag für das neue Lernen"

12.11.2002


Wirkungen und Wirksamkeit der Neuen Medien in der Bildung: das ist das Thema des education quality forums am 21. und 22. November 2002 im Kongresszentrum der Dortmunder Westfalenhallen. Veranstalter sind das Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Landesanstalt für Medien NRW. Dieses Forum ist eine Premiere, weitere Veranstaltungen dieser Art werden folgen. Dabei stehen die Zukunft der Bildung, Trends und Tendenzen des künftigen Lehrens und Lernens im Vordergrund der Betrachtung.



Auf dem ersten Dortmunder Forum dreht sich alles um Multimedia und e-Learning in der Schule und vor allem in der Hochschule. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie die Neuen Medien das Lehren und Unterrichten nachhaltig verbessern und so - nach Pisa - zum neuen effektiveren Lernen beitragen können.



Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland, Lehrer und Hochschullehrer, Entscheider aus Verwaltung und Wirtschaft versuchen dazu eine kritische Bestandsaufnahme und entwickeln realistische Perspektiven. Was sind die angemessenen technischen Standards für das Lernen mit Neuen Medien, was die pädagogischen Anforderungen für Multimedia in Schule und Hochschule? Welche Rolle spielen die alten Medien, welche Funktion behält die Präsenzlehre und die persönliche Zuwendung im Unterricht, die auch weiterhin unverzichtbar bleibt? Welcher Aufwand muss schließlich für Qualität und Medienkompetenz betrieben werden - für Medienkompetenz als eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen der Wissensgesellschaft von morgen.

In thematischen Foren widmen sich ausgewiesene Fachleute speziell den Fragen der Wirkungen und der Wirksamkeit neuer Bildungskonzepte. Redner wie Prof. Peter Weibel, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, und Prof. Dr. Peter Glotz, Universität St. Gallen, diskutieren die Grenzen und Potenziale für die Bildung und ihre Institutionen: Mediale Dienste und Mehrwerte, Wissensmanagement und Lerntheorien, neue Allianzen, Chancen der Schul- und Hochschulentwicklung und vieles mehr. Dabei suchen sie auch nach dem Gesellschafts- im Medienwandel und fragen gemeinsam nach den Bedingungen eines Lebens in der Wissensgesellschaft.

Das Labor Lernwelten der Zukunft präsentiert ergänzend dazu konkrete Beispiele für die Visionen eines Medieneinsatzes in Lehre und Unterricht. Forschungseinrichtungen und kommerzielle Anbieter zeigen Exponate zum Anfassen und Entdecken. Prototypen und Produkte führen vor, was heute möglich ist, es einmal sein könnte oder vielleicht sogar bald Alltag ist: mit Lernplattformen, Lernkonzepten für vertraute Umgebungen ohne mediale Grenzen oder Virtual-Reality-Systemen für ein wirklichkeitsnahes Erleben geschichtlicher Zusammenhänge.

Gabriele Lübke | idw
Weitere Informationen:
http://www.education-quality.de

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