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Kampagne 15 in europäischen Hauptstädten: junge Leute sind aufgefordert sich zu aktuellen Wissenschaftsthemen zu äußern

06.11.2002


Sci-Bus ist die größte Bus-Plakatkampagne zu Themen aus der Wissenschaft, die jemals organisiert wurde. Sie wird vom 4. bis 10. November 2002 während der Europäischen Woche der Wissenschaft und Technologie für mehr als acht Millionen Menschen in 15 europäischen Hauptstädten zu sehen sein.

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Die Europäische Organisation für Molekularbiologie, Heidelberg und die Graphic Science Unit der University of the West of England, Bristol planten diese von der Europäischen Kommission gesponserte Kampagne gemeinsam.

"Die Kampagne fordert junge Leute auf, sich zu aktuellen Wissenschaftsthemen zu äußern," erkärt Professor Frank Burnet, Leiter der Graphic Science Unit das Ziel der Kampagne. In Berlin und Wien werden Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel angeregt, sich mit neuen Techniken in der Medizin oder moderner Nahrungsmittelproduktion auseinanderzusetzen. Plakate in anderen Ländern Europas befassen sich mit Transport und Kommunikation. "Durch ihre etwas provokativen Fragen regen Sci-Bus-Plakate den Betrachter an, über Probleme nachzudenken, zu denen alle Menschen - auch Wissenschaftler - Antworten suchen," sagt Andrew Moore, Leiter des EMBO Programms Science & Society. Beim Nachdenken soll es nicht bleiben, denn die Meinung der Fahrgäste ist gefragt. Sie können entweder mit dem Handy eine SMS oder über das Internet eine E-Mail schicken. Eine speziell eingerichtete Website hält für Interessierte weitere Informationen bereit. "Viele Menschen möchten gerne mehr mitreden, wie Wissenschaft in ’ihrer’ Welt angewandt wird. Dies ist eine einmalige Gelegenheit und ich bin überzeugt, dass viele Menschen sie nutzen werden", sagt Professor Frank Burnet zuversichtlich.


Vergleichbare Aktionen der Graphic Science Unit trafen in Großbritannien in den vergangenen Jahren auf große Resonanz. Mit dieser erstmals international ausgerichteten Kampagne baut die Mitarbeiter des Büros auf diese Erfolge auf: Basierend auf eine intensive Meinungsforschung in neun europäischen Ländern entwickelte die Unit die einzigartigen Plakate in elf Sprachen und ist sich sicher, dass diese Plakate besonders junge Leute anregen werden, sich mit Wissenschaft und Technik auseinanderzusetzen.

Die Eröffnungsveranstaltung in Berlin findet am 6. November 2002 um 18.00Uhr
im Informationszentrum des British Council Hackescher Markt 1 in 10178 Berlin statt. Journalisten und Interessenten sind herzlich eingeladen.

Dr. Ellen Peerenboom | idw

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