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’Fortschritte in der Magnetischen Resonanz und Materialforschung’ - Symposium für Prof. H.W. Spiess

09.10.2002


Am 25. Oktober 2002 veranstaltet das Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz ein internationales Symposium zu Ehren von Prof. Hans Wolfgang Spiess, der in diesen Tagen seinen 60. Geburtstag begeht. Zum Thema ’Fortschritte in der Magnetischen Resonanz und der Materialforschung’ werden sich mehr als 250 Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern treffen und über ihre Arbeiten berichten. Redner und Teilnehmer haben als Studenten, Doktoranden, Postdocs, Gastwissenschaftler oder Kollegen in verschiedener Weise mit Prof. Spiess zusammengearbeitet.



Im Symposium werden neue Materialien für den Einsatz in Ionen-Batterien, Katalysatoren Displays, Sensorik und sogar in der Raumfahrt ebenso angesprochen wie Ansätze für völlig neue Höchstleistungs-Rechner, sog. Quantencomputer. Dies verdeutlicht die grosse Breite der Themen, die Prof. Spiess in den vergangenen Jahren am Max-Planck-Institut und an der Universität Mainz bearbeitet oder angeregt hat. Die von ihm eingesetzte und richtungsweisend weiterentwickelte Methodik der Magnetischen Resonanz liefert hier einzigartige Einsichten in die Zusammenhänge von molekularer Struktur und Dynamik organischer Materialien und deren Funktionalität. So ist der Standort Mainz inzwischen nicht nur ein ’Mekka’ der Polymerforschung, sondern auch der Magnetischen Resonanzspektroskopie.

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Prof. Dr. Hans Wolfgang Spiess, über dessen Forschung in diesen Tagen in der Zeitschrift ’Nature’ ausführlich berichtet wird, http://www.mpg.de/pri02/pri0292.htm, wurde erst kürzlich von der Gesellschaft Deutscher Chemiker mit der Liebig-Denkmünze ausgezeichnet. Dieser mit 7500 Euro dotierte Preis, der für hervorragende, über ein engeres Fachgebiet hinausgehende Leistungen vergeben wird, gilt als eine besondere Anerkennung. Entsprechend enthält die Liste der bisherigen Preisträger solch bedeutende Persönlichkeiten wie Paul Ehrlich, Carl Bosch und sogar Max Planck.
Die herausragenden Leistungen von Professor Spiess wurden im Juli des Jahres bereits durch die Verleihung des europäischen AMPERE-Preises international gewürdigt.



Kerstin Schwiesow | idw
Weitere Informationen:
http://www.mpip-mainz.mpg.de/documents/spiess_symp.html
http://www.mpg.de/pri02/pri0292.htm
http://www.gdch.de/pubrelat/wpd2702.htm

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