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Zukunftstechnologien: 6,8 Mio. € für AiF-Programm

08.10.2002


Mit rund 6,8 Mio. € fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) 16 neue Forschungsprojekte im Initiativprogramm „Zukunftstechnologien für kleine und mittlere Unternehmen“ (ZUTECH) der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF).



Eine Jury aus Unternehmens-, Wissenschafts- und Ministeriumsvertretern hat die erfolgreichen Vorhaben in einem hochselektiven Wettbewerb aus ursprünglich 39 Projekten ausgewählt. Die AiF hat ZUTECH als Erweiterung der industriellen Gemeinschaftsforschung entwickelt, um die branchenübergreifende Zusammenarbeit zu Gunsten der mittelständischen Wirtschaft anzuregen.

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Die meisten erfolgreichen Vorhaben stammen aus den Bereichen neue Werkstoffe sowie innovative Software- und Simulationslösungen. Ein Projekt dient der Entwicklung dreidimensionaler Textilien für medizinische Schuheinlagen mit druckmindernder und klimatisierender Wirkung, die besonders Diabetikern zugute kommen sollen. Ein anderes widmet sich der Entwicklung und Qualitätssicherung diamantbeschichteter Elektroden für neuartige elektrochemische Prozesse. In der umwelttechnischen Forschung sollen industrielle Energiesysteme durch eine Planungs- und Simulationssoftware analysiert und optimiert werden. Ein besonders umfangreiches Vorhaben verfolgen die Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik aus Düsseldorf und die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie aus Frankfurt. Für sie erarbeiten Wissenschaftler aus Hamburg, Magdeburg, Garching, Dresden, Wuppertal, Karlsruhe, Dortmund und Erlangen an insgesamt elf Forschungs-stellen gemeinsam eine Fließschema-Simulation von Feststoffprozessen, die in so unterschiedlichen Gebieten wie Lebensmitteltechnik, Verarbeitung von Steinen und Erden sowie Maschinenbau genutzt werden kann.

Nach der jetzt beendeten siebten Wettbewerbsrunde unterstützt ZUTECH insgesamt 97 Projekte an 145 Forschungsstellen bundesweit mit 37 Mio. €. An 40 Vorhaben sind Forschungsstellen in den neuen Ländern beteiligt. In der Rangliste der Forschungsstandorte mit ZUTECH-Projekten führen Aachen und Dresden, gefolgt von Bremen und Chemnitz.

Die AiF als Selbstverwaltungsorganisation der Wirtschaft ist Träger der branchenweiten industriellen Gemeinschaftsforschung, die vom BMWi gefördert wird. Außerdem fungiert sie als Projektträger des Bundes für mehrere firmenspezifische Förderprogramme. Insgesamt vergibt die AiF knapp eine viertel Mrd. € öffentliche Mittel pro Jahr.

Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen
Silvia Behr
Tel.: 0221 37680-55
E-Mail: presse@aif.de

Silvia Behr | AiF

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