Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Virtuelles Software-Engineering-Zentrum ViSEK präsentiert sich auf der GI-Jahrestagung in Dortmund

27.09.2002


Knapp dreihundert Pilotanwender testeten zwischen August und September das Software-Engineering-Portal ViSEK. Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik vom 30.9. bis 2.10. wird sich ViSEK der breiten Fachöffentlichkeit präsentieren. Ab dann steht das bisher erstellte Informationsangebot unter www.visek.de allgemein zur Verfügung.



Als virtuelles Kompetenzzentrum soll ViSEK Software-Entwicklungs-Know-how bedarfsgerecht und leicht zugreifbar über das Internet anbieten: Methodenwissen, Technologievergleiche, Problemlösungen, generelle Vorgehensmodelle, Erfahrungen aus der Praxis, Kontakte zu Experten, Veranstaltungshinweise und vieles mehr, was die Planung und Durchführung von Software-Projekten erleichtert und verbessert, soll in ViSEK zur Verfügung stehen.

... mehr zu:
»ViSEK


Neben allgemeinen Informationen bietet ViSEK bereits heute Methodenwissen und technisches Know-how aus zwei Anwendungsdomänen: kritische Systeme und E-Business. Bis Ende 2003 soll das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Internet-Portal für Software-Entwickler komplett sein. Geplant ist, ViSEK zu einer anerkannten Wissensquelle und Plattform für die deutsche Software-Industrie zu machen. Wie Ralf Kalmar, ViSEK-Projektleiter und Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering, erklärt, wurde Know-how der acht an ViSEK beteiligten Partner strukturiert und in einer Wissensdatenbank erfasst: "ViSEK will dem Praktiker Hilfestellung bei der Entscheidung über den Einsatz und die Anwendung von Techniken und Methoden des Software Engineering geben. Eine wichtige Rolle kommt dabei dem in ViSEK gesammelten Erfahrungswissen zu, das in realen Projekten oder empirischen Untersuchungen gewonnen wurde."

In einer kürzlich durchgeführten Online-Umfrage unter den ViSEK-Pilotnutzern befürworten die Mehrheit der Befragten die Ziele des Portals. 98 Prozent finden, dass ViSEK Themen behandelt, die für sie interessant sind. Auf der Beliebtheitsskala stand dabei Projektmanagement an erster Stelle, gleichrangig gefolgt von Qualitätsmanagement und UML. An dritter Stelle nennen die Befragten benutzerorientiertes Software Engineering. Die Umfrage ergab auch, dass zahlreiche Nutzer bereit sind, sich in ViSEK aktiv einzubringen. Kalmar sieht dies als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg: "Aus unserer Umwünschen, die es ihnen erlaubt, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Wir sind zuversichtlich, dass sich ViSEK in Kürze zu einer der wichtigsten Informationsquellen für die deutsche Software-Branche entwickeln wird", so der Projektleiter.

Kontakt:
Petra Steffens
ViSEK Projektbüro
Tel: 06301-707 166
E-Mail: info@iese.fhg.de



Dipl.-Inform. Petra Steffens | idw
Weitere Informationen:
http://www.visek.de
http://www.informatik2002.de

Weitere Berichte zu: ViSEK

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise