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Ist Biologie berechenbar?

25.06.2002


Max-Planck-Forum: Peter Gruss, neuer Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, diskutiert mit Experten über die Zukunft der biomedizinischen Forschung


Um Forschungsstrategien und Zukunftsvisionen geht es beim Max-Planck-Forum am Donnerstag, 27. Juni 2002, 19.30 Uhr, in München. Bioinformatik und die Mathematik halten Einzug in die Biologie: Doch ist die Biologie tatsächlich berechenbar? Das Genomprojekt hat bereits gewaltige Datenmengen produziert, unter dem Schlagwort "Proteomik" versuchen Wissenschaftler, nun auch die Eiweißmoleküle zu analysieren, und für die Entwicklung neuer Medikamente setzt die Industrie auf "Pharmakogenomik". Im Max-Planck-Forum steht zur Diskussion, wie Wissen entsteht und welche Rolle dabei die Grundlagenforschung und die Industrieforschung spielen. Welche Zukunftsvisionen bestimmen die biomedizinische Forschung?


Über diese Fragen diskutieren im Münchner Max-Planck-Haus am Hofgarten hochkarätige Experten: Prof. Peter Gruss, der neue Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Dr. Jürgen Schwiezer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH, Prof. Hans-Werner Mewes, Technische Universität München, Genomorientierte Bioinformatik, und GSF-Forschungszentrum sowie Prof. Klaus Tanner, Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Moderation übernimmt Holger Wormer von der Süddeutschen Zeitung.


Die Diskussion wird von BR-Alpha, dem Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, aufgezeichnet. Sendetermin ist Samstag, 3. August, 22.30 Uhr in der Reihe "Denkzeit".

Das Max-Planck-Forum thematisiert im Dialog mit der Öffentlichkeit und Medienpartnern aktuelle Aspekte aus Wissenschaft und Forschung.

Weil die Zahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung: Max-Planck-Gesellschaft, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Beatrice Froese, Sontka Wegener, Tel.:089/2108-1296, E-Mail: forum@mpg.de

Dr. Bernd Wirsing | Presseinformation
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de/

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