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Exkursion ins Reich der Zelle

21.06.2002


Fluoreszenzbild von Speichelzellen


Im Labor können Besucher den Wissenschaftlern über die Schulter schauen
Fotos: MPG


Wissenschaft transparent gemacht: Multimedia-Ausstellung vCell. die virtuelle Zelle im Deutschen Museum München


Eine Reise in die kleinste Einheit unseres Körpers - die Zelle - bietet die Multimedia-Ausstellung vCell. die virtuelle Zelle, die die Max-Planck-Gesellschaft vom 5. bis 14. Juli im Deutschen Museum München präsentiert. Nach dem großen Erfolg der Ausstellung beim Wissenschaftssommer Berlin 2001 wird nun in München noch einmal sichtbar gemacht, was dem Auge sonst verborgen bleibt: Aufbau, Funktion und Zusammenspiel der 100 Billionen Zellen im menschlichen Körper.


Im Zentrum von vCell. die virtuelle Zelle stehen Themen aus der Spitzenforschung. So werden die Besucher über Genomforschung sowie über modernste Methoden der Medikamentenentwicklung informiert, außerdem zeigt vCell. die virtuelle Zelle die Ergebnisse der Forschung zu Krankheiten wie Krebs oder Diabetes.


Führende Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft Gesellschaft (Prof. Dr. Stefan Kaufmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhardt, Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie und Prof. Dr. Hans Lehrach, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik) haben ihre fachliche Kompetenz in das Ausstellungs-Konzept eingebracht; die biologisch-medizinischen Max-Planck-Institute unterstützen das Projekt mit Themen aus ihren aktuellen Forschungsgebieten und aktuellem Bildmaterial. Ein wesentliches Element ist der Dialog mit Wissenschaftlern aus der Max-Planck-Gesellschaft, die interessierten Besuchern Rede und Antwort stehen. In Live-Schaltungen in die Labors von Wissenschaftseinrichtungen im In- und Ausland berichten Forscher über den Stand ihrer Arbeit.

In einem eigens eingerichteten molekularbiologischen Labor können Besucher den Wissenschaftlern bei der Arbeit über die Schulter schauen: Speichelzellen werden gefärbt und unter dem Mikroskop betrachtet, DNA wird isoliert und dabei demonstriert, wie daraus ein genetischer Fingerabdruck entsteht; im Gesundheitspark werden Diabetes-Tests angeboten. Infoterminals in den einzelnen Stationen präsentieren die jeweiligen Web-Inhalte; hier können die Besucher beim vCell-Quiz ihr Wissen spielerisch vertiefen und wissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich erfahren.

In Zusammenarbeit mit dem ZDF entstand ein Film mit speziell produzierten Computer-animationen, der im "Zellkern-Kino" zu sehen ist und die Besucher mitnimmt auf eine Reise in die Zelle.

Parallel zur Ausstellung entstand im Internet mit "vCell.de" eine Informations-Plattform rund um die Zelle, die auch nach Beendigung der Ausstellung einen virtuellen Besuch der Zelle ermöglicht. Hier wird das Wissen über die Mikrowelt der Zelle mit anschaulichen Texten, Grafiken, Video- und Audio-Beispielen in vielfältiger Form der Öffentlichkeit - vor allem Schülern und Lehrern - präsentiert. Die Internetseite wird mit dem "Thema der Woche" regelmäßig aktualisiert und ist mit Gewinnspielen und fast zwei Millionen Seitenzugriffen seit September 2001 äußerst lebendig.

Die erneute Präsentation von vCell. die virtuelle Zelle wurde durch die Unterstützung der Roche Diagnostics GmbH, des Verbandes der Chemischen Industrie, des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie sowie der Robert Bosch Stiftung ermöglicht und erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Neue Technologien des Deutschen Museums. Die Ausstellung wurde von der Agentur S+P Media AG, München, realisiert; das Labor wird von der DNA-Consult, Salzburg, umgesetzt. Inhaltliche Partner sind das Deutsche Museum und das Forschungsinstitut für Pharmakologie (FMP), Berlin.

Die Ausstellung im Deutschen Museum München wird am 5. Juli 2002 um 10.00 Uhr durch den Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr, Dr. Otto Wiesheu, eröffnet.

Öffnungszeiten: 5. Juli 13.00 bis 16.30 Uhr
6. bis 14. Juli 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Projektleitung:
Beatrice Froese, Sontka Wegener
Max-Planck-Gesellschaft, München
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel 089 - 2108-1296
Fax 089 - 2108-1207
wegener@mpg-gv.mpg.de

Dr. Bernd Wirsing | Presseinformation
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de
http://www.vCell.de

Weitere Berichte zu: Max-Planck-Institut Multimedia-Ausstellung

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