Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf dem Weg in die Informationsgesellschaft

17.06.2002


Neues Förderprogramm unterstützt clevere Ideen von kleinen und mittleren Unternehmern und Wirtschaftsakteuren

... mehr zu:
»Informationsgesellschaft »KMU

Das Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr NRW teilt mit: Das Internet optimal zu nutzen ist in der modernen Informationsgesellschaft ein großer Wettbewerbsvorteil – aber auch eine große Herausforderung für Unternehmer und andere Wirtschaftsakteure. Immer noch nutzen zu wenige kleine und mittlere Unternehmer und Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Kammern oder Verbände dieses Medium für digitale Geschäftsprozesse. Das zu ändern ist Ziel des von EU und Land getragenen neuen Innovationsprogramms NRW.

Das Programm fördert in zwei Maßnahmenbereichen innovative Projekte, die durch den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologie eine Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft und die Schaffung von Arbeitsplätzen erwarten lassen: Mit dem ’Regionalen Wettbewerb’ werden hauptsächlich Ideen von Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie von Kammern und Verbänden unterstützt, die gemeinsam mit Unternehmen entwickelt wurden. Förderfähig sind zum Beispiel Kooperationsplattformen für kleine und mittlere Unternehmen im Internet oder die Erprobung regionaler E-Commerce-Angebote. Gefördert werden bis zu 60 Prozent der gesamten anrechenbaren Kosten in Ziel 2-Fördergebieten, max. 50 Prozent im übrigen NRW-Gebiet. Zu den Ziel 2- Fördergebieten des Landes gehören große Teile des Ruhrgebietes, Teile der Kreise Heinsberg, Unna, Wesel und des Ennepe-Ruhr-Kreises sowie Teile der Städte Hamm, Ahlen, Hagen und Krefeld.


Der zweite Maßnahmenbereich bezieht sich auf die strategische Nutzung der neuen Technologien in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Dabei können in der Regel bis zu 50 Prozent der anrechenbaren Kosten mitgetragen werden. Unterstützt werden unter anderem weiterbildende Veranstaltungen und Seminare sowie die Strategieentwicklung und –umsetzung. Dazu zählen etwa Projekte im elektronischen Beschaffungswesen und Vertrieb oder auch die Verbesserung der Teilnahme an elektronischen Ausschreibungen. Antragsberechtigt sind KMU aus den Ziel 2-Fördergebieten des Landes sowie Multiplikatoren wie Beratungseinrichtungen oder Verbände.

Die Projektideen können bis zum der 31. Oktober für den Regionalen Wettbewerb, bzw. bis zum 1. Juli und 30. September für die KMU-Maßnahme eingereicht werden.

’Mit diesem Programm möchten wir die Bedeutung der Informationsgesellschaft für die Regionalentwicklung stärker herausstellen und insbesondere die mittelständische Wirtschaft auf breiter Basis für eine Nutzung von Informations- und Kommunikations-Technologien und des Internets sensibilisieren’, erklärte Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold.

Ansprechpartner: Claudia Mühlenfeld, E-Mail: cm@zenit.de , Tel.: 0208/30004-33

| pressrelations.de
Weitere Informationen:
http://www.innovationsprogramm-nrw.de

Weitere Berichte zu: Informationsgesellschaft KMU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?
28.06.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

nachricht Willkommen an Bord!
28.06.2017 | Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive