Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Humboldt-Stiftung: 585 ausländische Top-Wissenschaftler zur Jahrestagung in Berlin

14.06.2002


20. bis 22. Juni in Berlin und Potsdam: Festakt mit Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, Professor Lothar Romain, Präsident der Universität der Künste, Berlin, und Professor Wolfgang Frühwald, Präsident der Humboldt-Stiftung. Anschließender Empfang durch Bundespräsident Johannes Rau auf Krongut Bornstedt.



Um die Zukunft der Wissenschaft und Erfahrungen aus der Realität geht es im Vortragsprogramm zum Auftakt der Jahrestagung der Alexander von Humboldt-Stiftung am 20. Juni in Berlin. "Über den Wert der Sprache oder das neue Konzept der Universität" spricht der Präsident der Humboldt-Stiftung, Professor Wolfgang Frühwald. Seine Visionen zur Wissenschaftspolitik bringt der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, zur Sprache. Aus der täglichen Realität im Forschungsbetrieb Deutschlands berichten drei Forschungsstipendiaten der Humboldt-Stiftung.

... mehr zu:
»Krongut


Die persönliche Begegnung mit den besten Köpfen der Welt sucht auch Bundespräsident Johannes Rau, wenn er am 21. Juni die 585 Spitzenwissenschaftler aus 68 Ländern auf das Krongut Bornstedt einlädt. Dabei wird dieses Treffen mit der "Humboldt-Familie" tatsächlich eine familiäre Komponente haben: wenn die Gastwissenschaftler mit ihren Lebenspartnern und 277 Kindern das "Märchengut Bornstedt" zum quirlig-globalen Dorf der internationalen Wissenschaftselite machen.

Im Zentrum der Tagung steht der persönliche Erfahrungsaustausch der ausländischen Wissenschaftler untereinander und mit ihren deutschen Fachkollegen und mit den Mitarbeitern der Humboldt-Stiftung. Zugleich ist die Tagung eine einmalige Gelegenheit, konkret jene Menschen kennen zu lernen, auf die sich so abstrakte Schlagworte wie "Interdiziplinarität", "Internationale Alumni-Netzwerke", "Internationalisierung der Forschung" oder "Kulturtransfer durch Wissenschaft" beziehen.


Höhepunkte der Jahrestagung:

Eröffnung
Donnerstag, 20. Juni, 16:00 bis 18:00 Uhr
Universität der Künste Berlin, Konzertsaal

Begrüßung
Professor Lothar Romain, Präsident der Universität der Künste
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin

Festvortrag: Über den Wert der Sprache oder das neue Konzept der Universität
Professor Wolfgang Frühwald
Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung

Erfahrungsberichte: Mein Forschungsaufenthalt in Deutschland und im Ausland
Dr. Soraya Dib Abdul-Nour (Brasilien), Dr. Yi Feng (VR China), Prof. Dr. Tim Lüth (Deutschland/Japan)


Empfang des Bundespräsidenten
Freitag, 21. Juni, 10:30 Uhr
Krongut Bornstedt, Potsdam

Verleihung des Philipp Franz von Siebold-Preises
an Professor Hideo Kozono, Mathematiker an der Tohoku Universität (Japan)
durch den Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Johannes Rau

Persönliche Begegnung und Gespräch (Gartenanlage)
des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Johannes Rau,
mit Gastwissenschaftlern der Alexander von Humboldt-Stiftung

=> Vollständiges Programm unter:
http://www.humboldt-foundation.de/news/programm_jahrestagung


Globaler Alumni-Treff und "Dialog mit dem Islam"
Die meisten Gastwissenschaftler kommen aus China (84), gefolgt von der Russischen Föderation (62) und den USA (65).
Wie Wissenschaft über die Grenzen verbindet, demonstrieren unter anderem Forscher aus Jugoslawien (6), Kroatien (2) und Slowenien (3); aus Indien (57) und Pakistan (1); sowie aus Israel (1), den USA (49) und rund 30 Humboldtianer aus islamischen Staaten wie Ägypten (4), Bangladesh (4), Iran (4), Marokko (1), Pakistan (1), Sudan (1), Syrien (1), Tunesien (3) und der Türkei (8).
Als Beispiel für Forschungsförderung in Entwicklungs- und Schwellenländern stehen unter anderen Humboldtianer aus Äthiopien (2), Bangladesh (5), Ghana (1), Kamerun (3) und Nigeria (6), aus Indonesien (1), den Philippinen (1), thailand (1) und Vietnam (1) sowie aus Brasilien (9), Peru (2), Argentinien (3), Chile (1), Kolumbien (1), Kuba (1)Mexiko (2) und Uruguay (1).


Interdisziplinarität bei Preisträgern und Stipendiaten
Insgesamt werden 522 Humboldt-Forschungsstipendiaten, zum Teil mit ihren Familien, nach Berlin kommen. Für dieses Stipendium qualifizieren sich ausländische Nachwuchswissenschaftler, die promoviert und jünger als 40 Jahre sind. Außerdem werden 63 Humboldt-Forschungspreisträger, international renommierte Spitzenwissenschaftler, die Jahrestagung besuchen. Zwei Drittel der teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in naturwissenschaftlichen Fächern, rund 24 Prozent sind Geisteswissenschaftler, fast zehn Prozent sind Ingenieurwissenschaftler.


Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Als führende Organisation zur Förderung ausländischer Spitzenwissenschaftler ermöglicht die Humboldt-Stiftung jährlich über 1.800 Forscherinnen und Forschern aus aller Welt eine wissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland. Das Humboldt-Netzwerk hält die Verbindung zu über 20.000 Humboldtianern in 130 Ländern langfristig aufrecht.


Interview-Wünsche und Rückfragen in Deutschland richten Sie bitte an
Florian Klebs / Antonia Dhein
Pressestelle Humboldt-Stiftung
Fon: ++49 (0)228 833 258
presse@avh.de


Florian Klebs | idw
Weitere Informationen:
http://www.humboldt-foundation.de/news/programm_jahrestagung

Weitere Berichte zu: Krongut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Cybersicherheit für die Bahn von morgen

24.03.2017 | Informationstechnologie

Schnell und einfach: Edge Datacenter fürs Internet of Things

24.03.2017 | CeBIT 2017

Designer-Proteine falten DNA

24.03.2017 | Biowissenschaften Chemie